Bachelor-Fernstudium
Ein Bachelor-Fernstudium ermöglicht dir einen akademischen Abschluss, ohne regelmäßig am Hochschulstandort präsent sein zu müssen. Vergleiche hier Bachelor-Fernstudiengänge aus verschiedenen Fachrichtungen – von BWL, Informatik und Psychologie bis Soziale Arbeit, Technik, Gesundheit oder Medien. Du findest passende Fernhochschulen, Studienmodelle, Voraussetzungen und Informationen zu Dauer, Kosten, Anerkennung und Karrierechancen.
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Ein Bachelor-Fernstudium passt zu dir, wenn du studieren möchtest, aber nicht regelmäßig an einer Hochschule vor Ort sein kannst oder willst. Du lernst größtenteils online oder im Selbststudium, teilst dir viele Lernzeiten selbst ein und kannst dein Studium häufig gut mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen verbinden.
Auf studieren-studium.com findest du Bachelor-Fernstudiengänge aus vielen Fachrichtungen – von BWL, Informatik und Psychologie über Soziale Arbeit, Gesundheit und Pädagogik bis hin zu Technik, Medien, Recht oder Wirtschaft. Du kannst Studiengänge vergleichen, passende Fernhochschulen entdecken und dich über Dauer, Voraussetzungen, Kosten, Studienmodelle und Karrierechancen informieren.
- Dauer: meist 6 bis 8 Semester, in Teilzeit auch länger
- Umfang: in der Regel 180 bis 240 ECTS
- Studienmodelle: Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend, online oder mit einzelnen Präsenzphasen
- Abschluss: akademischer Bachelor, zum Beispiel B.A., B.Sc., B.Eng., LL.B. oder B.B.A.
- Voraussetzungen: Abitur, Matura, Fachhochschulreife, Studienberechtigungsprüfung oder berufliche Qualifikation
- Geeignet für: Berufstätige, Eltern, Quereinsteiger/innen und alle, die zeitlich oder örtlich flexibel studieren möchten
- BWL Fernstudium
- Wirtschaftsinformatik Fernstudium
- Informatik Fernstudium
- Psychologie Fernstudium
- Soziale Arbeit Fernstudium
- Data Science Fernstudium
- Gesundheitsmanagement Fernstudium
- Marketing Fernstudium
- Wirtschaftspsychologie Fernstudium
- International Management Fernstudium
- Künstliche Intelligenz (KI) Fernstudium
- Personalmanagement Fernstudium
- Pädagogik Fernstudium
- Cyber Security Fernstudium
- Nachhaltigkeit Fernstudium
Ein Bachelor-Fernstudium ist ein akademisches Studium, das überwiegend aus der Distanz absolviert wird. Anders als bei einem klassischen Präsenzstudium bist du nur selten oder gar nicht regelmäßig am Hochschulstandort. Viele Inhalte lernst du über einen Online-Campus, digitale Skripte, Videos, Live-Webinare, Übungen, Einsendeaufgaben oder virtuelle Seminare.
Trotz der flexiblen Studienform handelt es sich um ein reguläres Hochschulstudium. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du einen akademischen Bachelorgrad. Dieser ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss und kann dir den Berufseinstieg, einen Karriereschritt oder ein anschließendes Masterstudium ermöglichen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem akademischen Fernstudium und einem Fernlehrgang. Ein Bachelor-Fernstudium führt zu einem Hochschulabschluss. Fernkurse oder Fernlehrgänge schließen dagegen oft mit einem Zertifikat oder einer Teilnahmebestätigung ab. Beides kann sinnvoll sein – es ist aber nicht dasselbe.
Ein Bachelor-Fernstudium eignet sich vor allem für Menschen, die flexibel studieren möchten oder müssen. Vielleicht arbeitest du bereits, kümmerst dich um Familie, wohnst weit entfernt von einer passenden Hochschule oder möchtest nicht für ein Studium umziehen. In solchen Fällen kann ein Fernstudium eine gute Lösung sein.
Besonders gut passt ein Bachelor-Fernstudium, wenn du:
- neben dem Beruf studieren möchtest
- deine Lernzeiten selbst einteilen willst
- nicht regelmäßig pendeln kannst
- Familie, Arbeit und Studium verbinden möchtest
- dich beruflich weiterentwickeln oder neu orientieren willst
- gerne eigenständig lernst
- genug Disziplin für Selbststudium und Prüfungsvorbereitung mitbringst
Ganz ohne Struktur funktioniert ein Fernstudium allerdings nicht. Du brauchst Zeit, Motivation und einen realistischen Plan. Wer sich schwer selbst organisiert oder den persönlichen Austausch im Hörsaal braucht, sollte genau prüfen, ob ein Fernstudium wirklich die richtige Studienform ist.
Im Bachelor-Fernstudium lernst du größtenteils über digitale Lernplattformen. Viele Fernhochschulen stellen dir Skripte, E-Books, Videos, Podcasts, Übungsaufgaben, Probeprüfungen und Online-Vorlesungen zur Verfügung. Manche Inhalte kannst du jederzeit abrufen, andere finden live zu festen Terminen statt.
Dabei gibt es zwei wichtige Lernformen:
Asynchrones Lernen bedeutet, dass du unabhängig von festen Zeiten lernst. Du liest Skripte, schaust Aufzeichnungen, bearbeitest Aufgaben und bereitest dich in deinem eigenen Tempo auf Prüfungen vor.
Synchrones Lernen findet live statt, zum Beispiel in Online-Seminaren, Webinaren oder virtuellen Klassenzimmern. Dort kannst du Fragen stellen, dich mit Lehrenden austauschen und gemeinsam mit anderen Studierenden lernen.
Viele Fernstudiengänge kombinieren beide Formen. So bekommst du einerseits Flexibilität, hast aber trotzdem feste Kontaktpunkte im Studium.
Ein Bachelor-Fernstudium dauert meist sechs bis acht Semester. Das entspricht etwa drei bis vier Jahren. Viele Fernhochschulen bieten aber verschiedene Zeitmodelle an. Du kannst also oft wählen, ob du schneller in Vollzeit oder langsamer in Teilzeit studieren möchtest.
Wenn du berufsbegleitend studierst, ist eine längere Studiendauer völlig normal. Dann verteilst du den Arbeitsaufwand auf mehr Semester und hast pro Woche weniger Lernzeit. Manche Anbieter ermöglichen auch kostenlose Verlängerungen, bei anderen können bei längerer Studiendauer zusätzliche Gebühren anfallen. Ein Blick in die Vertragsbedingungen lohnt sich daher immer.
Der Zeitaufwand hängt stark vom Studienmodell ab. In einem Vollzeit-Fernstudium solltest du ungefähr mit einer Arbeitsbelastung rechnen, die einem Vollzeitjob ähnelt. In Teilzeit oder berufsbegleitend ist der Aufwand geringer, aber immer noch spürbar.
Grobe Orientierung:
- Vollzeit: etwa 35 bis 40 Stunden pro Woche
- Teilzeit: etwa 15 bis 25 Stunden pro Woche
- berufsbegleitend: je nach Modell meist abends, am Wochenende oder in flexiblen Lernphasen
Wichtig ist: Auch wenn du nicht täglich zur Hochschule musst, bleibt ein Fernstudium ein echtes Studium. Vorlesungen, Selbststudium, Prüfungen, Hausarbeiten und Bachelorarbeit brauchen Zeit. Plane also nicht nur die offiziellen Termine ein, sondern auch regelmäßige Lernphasen.
ECTS-Punkte zeigen, wie hoch der Arbeitsaufwand eines Studiums ist. Ein Bachelor-Fernstudium umfasst in der Regel 180 bis 240 ECTS. Ein Vollzeit-Studienjahr entspricht meist 60 ECTS. In den ECTS sind nicht nur Vorlesungen und Seminare enthalten. Auch Selbststudium, Prüfungsvorbereitung, Einsendeaufgaben, Projektarbeiten, Praktika und die Bachelorarbeit zählen dazu. ECTS helfen außerdem dabei, Studienleistungen vergleichbar zu machen – zum Beispiel bei einem Hochschulwechsel oder wenn du dir bereits absolvierte Prüfungen anrechnen lassen möchtest.
Bachelor-Fernstudiengänge werden in unterschiedlichen Modellen angeboten. Welches Modell zu dir passt, hängt davon ab, wie viel Zeit du pro Woche investieren kannst und wie stark du durch Beruf, Familie oder andere Verpflichtungen eingebunden bist.
Bachelor-Fernstudium in Teilzeit | Ein Teilzeit-Fernstudium ist besonders beliebt, weil es sich gut mit Beruf und Alltag verbinden lässt. Du belegst weniger Module pro Semester und hast dadurch mehr Zeit für die einzelnen Prüfungen. Die Studiendauer verlängert sich, dafür bleibt das Pensum realistischer.
Berufsbegleitendes Bachelor-Fernstudium | Ein berufsbegleitendes Fernstudium richtet sich an Menschen, die weiterhin arbeiten und parallel einen akademischen Abschluss erwerben möchten. Gelernt wird häufig abends, am Wochenende oder in frei einteilbaren Lernphasen. Dieses Modell eignet sich gut, wenn du dich im aktuellen Beruf weiterentwickeln oder gezielt für neue Aufgaben qualifizieren möchtest.
Bachelor-Fernstudium in Vollzeit | Ein Vollzeit-Fernstudium ist die schnellere Variante. Du studierst flexibel und ortsunabhängig, investierst aber trotzdem viel Zeit. Dieses Modell passt vor allem, wenn du dich stark auf das Studium konzentrieren kannst und möglichst schnell zum Abschluss kommen möchtest.
Online-Studium | Ein Online-Studium ist besonders digital ausgerichtet. Lehrmaterialien, Vorlesungen, Seminare und teilweise auch Prüfungen finden online statt. Je nach Hochschule kann es trotzdem einzelne Präsenztermine geben, etwa für Prüfungen, Workshops oder praktische Einheiten.
Blended Learning | Blended Learning kombiniert Online-Lehre mit Präsenzphasen. Du lernst also teilweise digital und teilweise vor Ort. Das kann hilfreich sein, wenn du Flexibilität möchtest, aber nicht vollständig auf persönlichen Austausch verzichten willst. Achte aber genau darauf, wie hoch der Präsenzanteil wirklich ist.
Viele Bachelor-Fernstudiengänge kommen mit wenigen Präsenzterminen aus. Ganz ausgeschlossen sind sie aber nicht immer. Je nach Hochschule und Studiengang können Prüfungen, Workshops, Laborphasen, praktische Übungen oder Einführungsveranstaltungen vor Ort stattfinden.
Manche Fernhochschulen arbeiten mit mehreren Prüfungszentren, damit du nicht quer durchs Land reisen musst. Andere bieten Online-Prüfungen an. Wenn du möglichst ortsunabhängig studieren möchtest, solltest du vor der Bewerbung prüfen:
- Gibt es verpflichtende Präsenztermine?
- Wo finden Prüfungen statt?
- Sind Online-Prüfungen möglich?
- Wie oft muss ich an die Hochschule oder in ein Studienzentrum?
- Gibt es Praxisphasen, Labore oder Workshops vor Ort?
Gerade bei technischen, gesundheitlichen oder sozialpädagogischen Studiengängen können Präsenz- oder Praxisanteile wichtiger sein als bei rein theoretischen Studiengängen.
Bachelor-Fernstudiengänge gibt es in vielen Fachbereichen. Besonders häufig sind Studiengänge aus Wirtschaft, Management, Informatik, Gesundheit, Pädagogik, Psychologie, Medien, Technik und Recht.
Beliebte Fachrichtungen sind zum Beispiel:
- BWL und Business Management
- Informatik und Wirtschaftsinformatik
- Psychologie und Wirtschaftspsychologie
- Soziale Arbeit und Sozialpädagogik
- Gesundheitsmanagement
- Pflegemanagement und Pflegewissenschaft
- Marketing und Kommunikation
- Medienmanagement und Mediendesign
- Wirtschaftsrecht
- Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
- Data Science und Künstliche Intelligenz
Nicht jedes Fach eignet sich gleich gut für ein Fernstudium. Studiengänge mit hohem Praxis-, Labor- oder Präsenzanteil können stärker eingeschränkt sein. Deshalb lohnt sich immer der Blick auf Aufbau, Prüfungsform und Präsenzpflicht des konkreten Studiengangs.
Die Voraussetzungen hängen vom Land, der Hochschule und dem Studiengang ab. Häufig brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel:
- Abitur oder allgemeine Hochschulreife
- Matura
- Fachhochschulreife
- fachgebundene Hochschulreife
- Berufsreifeprüfung
- Studienberechtigungsprüfung
- eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung
- eine Aufstiegsfortbildung, etwa Meister/in, Fachwirt/in oder Techniker/in
Bei manchen Studiengängen kommen zusätzliche Anforderungen hinzu, zum Beispiel Englischkenntnisse, Berufserfahrung, ein Motivationsschreiben, ein Aufnahmegespräch, technische Ausstattung oder fachliche Vorkenntnisse.
Ja, an vielen Fernhochschulen ist ein Bachelor-Fernstudium auch ohne Abitur oder Matura möglich. Häufig brauchst du dafür eine abgeschlossene Berufsausbildung, mehrere Jahre Berufserfahrung oder eine berufliche Aufstiegsfortbildung.
Die genauen Regeln unterscheiden sich je nach Land, Bundesland, Hochschule und Studiengang. Manchmal ist der Zugang nur für fachlich verwandte Studiengänge möglich. In anderen Fällen brauchst du ein Beratungsgespräch, eine Zugangsprüfung oder ein Probestudium.
Wenn du ohne klassische Hochschulreife studieren möchtest, solltest du die Zulassungsvoraussetzungen direkt bei der jeweiligen Fernhochschule prüfen.
Ja, ein akademisches Bachelor-Fernstudium kann genauso anerkannt sein wie ein Bachelor im Präsenzstudium. Entscheidend ist nicht, ob du online oder vor Ort studierst, sondern ob es sich um einen staatlich anerkannten Hochschulabschluss handelt und ob der Studiengang die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllt.
Achte bei der Auswahl besonders auf:
- staatliche Anerkennung der Hochschule
- Akkreditierung des Studiengangs
- akademischen Abschlussgrad
- klare Angaben zu ECTS und Regelstudienzeit
- transparente Kosten
- seriöse Prüfungs- und Betreuungsstrukturen
Eine Akkreditierung ist ein Qualitätsnachweis für Studiengänge. Dabei wird geprüft, ob ein Studiengang bestimmte fachliche, organisatorische und formale Standards erfüllt. Für dich ist das wichtig, weil eine Akkreditierung zeigt, dass der Studiengang nach anerkannten Kriterien aufgebaut ist.
Bei einem Bachelor-Fernstudium solltest du deshalb prüfen, ob der Studiengang akkreditiert ist und ob die Hochschule staatlich anerkannt ist. So gehst du sicherer, dass dein Abschluss später auch am Arbeitsmarkt und für ein mögliches Masterstudium akzeptiert wird.
Die Kosten für ein Bachelor-Fernstudium unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Staatliche Fernhochschulen sind oft günstiger als private Fernhochschulen. Private Anbieter verlangen meist monatliche Studiengebühren oder semesterweise Beiträge.
Zu den möglichen Kosten zählen:
- monatliche Studiengebühren
- Einschreibe- oder Prüfungsgebühren
- Kosten für Lernmaterialien
- Reise- und Übernachtungskosten bei Präsenzterminen
- technische Ausstattung
- mögliche Zusatzkosten bei Verlängerung der Studiendauer
Die Gesamtkosten hängen auch davon ab, wie lange du studierst. Wenn du dir Vorleistungen anrechnen lassen kannst, kann sich die Studiendauer verkürzen. Umgekehrt können zusätzliche Semester bei manchen Anbietern teurer werden.
Zur Finanzierung kommen je nach persönlicher Situation BAföG, Studienbeihilfe, Stipendien, Bildungsförderungen, Studienkredite, steuerliche Absetzbarkeit oder Unterstützung durch den Arbeitgeber infrage.
Prüfungen im Bachelor-Fernstudium können online oder vor Ort stattfinden. Häufig gibt es Klausuren, mündliche Prüfungen, Einsendeaufgaben, Hausarbeiten, Projektarbeiten, Präsentationen, Fallstudien oder Portfolios.
Viele Fernhochschulen bieten inzwischen Online-Prüfungen an. Andere arbeiten mit Prüfungszentren, an denen du zu bestimmten Terminen deine Klausuren schreibst. In manchen Studiengängen werden klassische Klausuren durch laufende Aufgaben ersetzt, die du während des Semesters einreichst.
Welche Prüfungsform dich erwartet, steht meist im Modulhandbuch oder in der Prüfungsordnung des Studiengangs.
Die Bachelorarbeit ist die Abschlussarbeit deines Studiums. Mit ihr zeigst du, dass du ein Thema selbstständig wissenschaftlich bearbeiten kannst. Du entwickelst eine Fragestellung, recherchierst passende Literatur, wertest Informationen aus und stellst deine Ergebnisse nachvollziehbar dar.
Je nach Fach kann die Bachelorarbeit eine Literaturarbeit, eine empirische Untersuchung, ein Praxisprojekt, eine technische Ausarbeitung oder eine konzeptionelle Arbeit sein. Häufig umfasst sie etwa 30 bis 50 Seiten. Abgegeben wird sie je nach Hochschule online oder in gedruckter Form. In manchen Studiengängen folgt nach der Abgabe noch eine Präsentation oder Verteidigung, oft als Kolloquium.
Nach einem akademischen Bachelor-Fernstudium erhältst du einen Bachelorgrad. Die genaue Bezeichnung hängt vom Studiengang und der Fachrichtung ab. Häufige Abschlüsse sind:
Bachelor of Arts, B.A. | Typisch für Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Medien, Pädagogik, Kultur- und Sprachwissenschaften.
Bachelor of Science, B.Sc. | Häufig in Informatik, Psychologie, Naturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften und wirtschaftsnahen Studiengängen.
Bachelor of Engineering, B.Eng. | Typisch für technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.
Bachelor of Laws, LL.B. | Häufig in rechtswissenschaftlichen oder wirtschaftsrechtlichen Studiengängen.
Bachelor of Business Administration, B.B.A. | Vor allem in betriebswirtschaftlich ausgerichteten Studiengängen.
Der Abschluss sagt also nicht nur etwas über die Studienform aus, sondern vor allem über die fachliche Ausrichtung des Studiengangs.
Ein Bachelor-Fernstudium hat viele Vorteile, vor allem wenn du flexibel bleiben möchtest. Du kannst lernen, wann und wo es für dich passt. Viele Inhalte sind online verfügbar, häufig auch als Aufzeichnung oder Download. Dadurch lässt sich das Studium besser mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen verbinden.
Weitere Vorteile sind:
- flexible Lernzeiten
- ortsunabhängiges Studieren
- gute Vereinbarkeit mit Beruf und Familie
- akademischer Abschluss ohne regelmäßigen Hochschulbesuch
- großes Studienangebot
- Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung
- häufig individuelleres Lerntempo
- digitale Lernmaterialien und Online-Campus
Besonders attraktiv ist ein Fernstudium, wenn du bereits berufstätig bist und dich weiterqualifizieren möchtest, ohne deinen Job aufzugeben.
So praktisch ein Fernstudium ist: Es passt nicht zu jeder Person. Der größte Unterschied zum Präsenzstudium ist die hohe Eigenverantwortung. Du musst dich selbst motivieren, Lernzeiten einhalten und Prüfungen langfristig planen.
Mögliche Nachteile sind:
- weniger persönlicher Kontakt zu Mitstudierenden
- hoher Selbstorganisationsaufwand
- Doppelbelastung durch Beruf, Familie und Studium
- teilweise höhere Studiengebühren
- Gefahr, Lernphasen aufzuschieben
- weniger Campusleben
- mögliche Präsenztermine trotz Fernstudium
Bevor du dich einschreibst, solltest du ehrlich prüfen, ob du genügend Zeit, Motivation und Rückhalt für das Studium hast.
Ob ein Fernstudium oder ein Präsenzstudium besser zu dir passt, hängt stark von deinem Alltag und deinem Lerntyp ab. Ein Bachelor-Fernstudium passt gut, wenn du flexibel lernen möchtest, nebenbei arbeitest, nicht umziehen willst oder familiäre Verpflichtungen hast. Ein Präsenzstudium kann besser sein, wenn du klare Strukturen, direkten Austausch, Campusleben und regelmäßige Termine brauchst.
Kurz gesagt: Wenn du Freiheit brauchst und dich gut selbst organisieren kannst, ist das Fernstudium eine starke Option. Wenn du lieber gemeinsam vor Ort lernst und feste Strukturen brauchst, kann ein Präsenzstudium besser passen.
Die Wahl des passenden Bachelor-Fernstudiums hängt von deinen Interessen, beruflichen Zielen und persönlichen Rahmenbedingungen ab.
Hilfreiche Fragen sind:
- Möchte ich mich im aktuellen Beruf weiterentwickeln?
- Will ich mich beruflich neu orientieren?
- Welche Themen interessieren mich wirklich?
- Wie viel Zeit kann ich pro Woche realistisch investieren?
- Brauche ich ein Studium ohne Präsenztermine?
- Ist mir ein anerkannter Abschluss wichtig?
- Welche Kosten kann ich tragen?
- Möchte ich später einen Master anschließen?
- Welche Berufe kommen nach dem Studium infrage?
Wenn du noch unsicher bist, kann dir unser Studienwahltest helfen. Er gibt dir eine erste Orientierung und zeigt dir, welche Fachrichtungen zu deinen Interessen und Stärken passen könnten.
Ein Bachelor-Fernstudium kann dir viele berufliche Wege eröffnen. Du kannst nach dem Abschluss direkt in den Beruf einsteigen, dich für neue Aufgaben qualifizieren oder ein weiterführendes Masterstudium beginnen. Besonders häufig nutzen Berufstätige ein Fernstudium, um sich fachlich weiterzuentwickeln, Führungsaufgaben zu übernehmen oder in einen neuen Bereich zu wechseln. Je nach Studiengang sind Tätigkeiten in Wirtschaft, IT, Gesundheit, Sozialwesen, Bildung, Technik, Medien, Verwaltung oder Recht möglich.
Wichtig ist aber: Nicht jeder Beruf lässt sich vollständig über ein Fernstudium erreichen. Für manche Berufe, etwa in Medizin, Lehramt oder bestimmten künstlerischen und praktischen Bereichen, sind zusätzliche Abschlüsse, Praxisphasen oder Präsenzstudiengänge notwendig.
Ist ein Bachelor-Fernstudium ein richtiger Bachelor?
Ja, wenn es sich um ein akademisches Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule handelt. Nach dem Abschluss erhältst du einen regulären Bachelorgrad, zum Beispiel B.A., B.Sc. oder B.Eng.
Wie lange dauert ein Bachelor-Fernstudium?
Die meisten Bachelor-Fernstudiengänge dauern sechs bis acht Semester. In Teilzeit oder berufsbegleitend kann die Studiendauer länger sein.
Kann ich ein Bachelor-Fernstudium berufsbegleitend machen?
Ja, viele Bachelor-Fernstudiengänge sind genau dafür gedacht. Du lernst flexibel, oft abends, am Wochenende oder in frei einteilbaren Lernphasen.
Gibt es ein Bachelor-Fernstudium ohne Präsenz?
Ja, manche Studiengänge sind fast vollständig online organisiert. Trotzdem können einzelne Prüfungen, Workshops oder praktische Einheiten vor Ort stattfinden. Prüfe deshalb vor der Bewerbung die Angaben zur Präsenzpflicht.
Was kostet ein Bachelor-Fernstudium?
Die Kosten hängen stark von Hochschule, Studiengang und Studiendauer ab. Private Fernhochschulen verlangen meist monatliche Studiengebühren, staatliche Anbieter sind oft günstiger. Zusätzlich können Prüfungs-, Reise- oder Materialkosten entstehen.
Kann ich ein Bachelor-Fernstudium ohne Abitur oder Matura machen?
Ja, das ist an vielen Fernhochschulen möglich. Häufig brauchst du dafür eine abgeschlossene Berufsausbildung, Berufserfahrung oder eine Aufstiegsfortbildung. Die genauen Regeln unterscheiden sich je nach Hochschule und Studiengang.
Ist ein Fernstudium schwerer als ein Präsenzstudium?
Nicht unbedingt schwerer, aber anders. Du brauchst mehr Selbstorganisation, Disziplin und Eigenmotivation. Dafür bist du zeitlich und räumlich flexibler.
Welche Bachelor-Fernstudiengänge sind besonders beliebt?
Beliebt sind vor allem BWL, Informatik, Psychologie, Soziale Arbeit, Wirtschaftsinformatik, Gesundheitsmanagement, Pädagogik, Marketing, Medienmanagement und Wirtschaftsrecht.
Kann ich nach dem Bachelor-Fernstudium einen Master machen?
Ja, mit einem anerkannten Bachelorabschluss kannst du dich grundsätzlich für ein Masterstudium bewerben. Ob du zugelassen wirst, hängt vom Masterstudiengang und dessen Voraussetzungen ab.
Woran erkenne ich ein seriöses Bachelor-Fernstudium?
Achte auf eine staatlich anerkannte Hochschule, einen akkreditierten Studiengang, transparente Kosten, klare Prüfungsregeln, nachvollziehbare ECTS-Angaben und gute Betreuungsangebote.