Design Studium 90 Bachelor-Studiengänge
Inhaltsverzeichnis
Design studieren: Ideen sichtbar machen
Design ist mehr als schöne Formen, Farben oder Layouts. Im Studium lernst du, wie Gestaltung funktioniert: Wie entsteht eine Idee? Wie wird daraus ein Entwurf? Und wie entwickelt man Lösungen, die gut aussehen, verständlich sind und im Alltag funktionieren?
Je nach Studiengang kann Design sehr unterschiedlich aussehen. Im Grafikdesign und Kommunikationsdesign geht es stärker um visuelle Kommunikation, Marken, Typografie, Layout und digitale Medien. Produktdesign beschäftigt sich mit Gegenständen, Materialien, Funktionen und Herstellung. Modedesign dreht sich um Kleidung, Kollektionen und Stoffe. UX Design, Mediendesign, Animation, Illustration oder Game Design setzen wieder andere Schwerpunkte.
Wichtig ist deshalb: Design ist nicht ein einziges Studium, sondern ein großes Feld mit vielen Richtungen. Manche Studiengänge sind sehr künstlerisch, andere stärker technisch, digital, wirtschaftlich oder nutzerorientiert. Wer Design studieren möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Namen achten, sondern genau prüfen, welche Inhalte, Projekte, Werkstätten, Software, Praxisanteile und Berufsfelder im Studium vorgesehen sind.
Animation & Illustration
Macromedia University of Applied Sciences
Animation und Illustration
Studium Plus an der Macromedia University
AR/VR/XR Development & Design
IU Fernstudium
Design & Arts
SPARKS University of Applied Sciences
Digital Product Design
Macromedia University of Applied Sciences
Digital Product Design
Studium Plus an der Macromedia University
Fashion & Design Management
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Fashion Design (with internship)
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Fashion Management
Macromedia University of Applied Sciences
Fashion Management
Studium Plus an der Macromedia University
Fashiondesign
Fashion Design Institut
Grafik- & Informationsdesign
New Design University
Interior Design
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Interior Design und Raumkonzepte
Macromedia University of Applied Sciences
Interior Design und Raumkonzepte
Studium Plus an der Macromedia University
Management by Design
New Design University
Marken- und Kommunikationsdesign (mit Praktikum)
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Medien- und Kommunikationsdesign
Studium Plus an der Macromedia University
Mode & Designmanagement berufsbegleitend
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Mode Design
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Mode- & Designmanagement
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Modedesign
Macromedia University of Applied Sciences
UX-Design
SRH Fernhochschule – The Mobile University
Ist dieses Studium das Richtige für mich?
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yelosmiley - stock.adobe.comAblauf, Dauer und Abschluss
Ein Bachelorstudium in Design dauert meist sechs bis sieben Semester. Manche Studiengänge dauern auch länger, zum Beispiel wenn ein Praxissemester, Auslandssemester oder ein besonderer Projektaufbau vorgesehen ist.
In den ersten Semestern lernst du meist gestalterische und technische Grundlagen. Danach folgen größere Projekte, Spezialisierungen, Wahlmodule, Praxisphasen und die Bachelorarbeit. Viele Designstudiengänge sind sehr praktisch aufgebaut: Du arbeitest an Entwürfen, präsentierst Zwischenergebnisse, bekommst Feedback und entwickelst deine Projekte weiter.
Typische Abschlüsse sind Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Welcher Abschluss vergeben wird, hängt davon ab, ob der Studiengang stärker künstlerisch, gestalterisch, technisch oder digital ausgerichtet ist.

Bild: georgejmclittle / Fotolia.com
Designrichtungen: Welche Schwerpunkte gibt es?
Design ist ein breites Studienfeld.
- Grafikdesign und Kommunikationsdesign beschäftigen sich mit visueller Kommunikation, Markenauftritten, Kampagnen, Plakaten, Magazinen, Typografie und digitalen Medien.
- Mediendesign geht stärker in Richtung Web, Bewegtbild, digitale Inhalte und Medienproduktion.
- Produktdesign oder Industriedesign konzentriert sich auf Dinge, die Menschen benutzen: Möbel, Geräte, Verpackungen, Werkzeuge oder Alltagsprodukte. Dabei spielen Material, Funktion, Ergonomie, Nachhaltigkeit und Herstellung eine große Rolle.
- Modedesign beschäftigt sich mit Kleidung, Kollektionen, Schnitt, Stoffen und Trends. UX Design und Digital Product Design richten den Blick stärker auf digitale Produkte, Apps, Websites und Nutzererfahrung.
- Illustration, Animation, Game Design, Interior Design oder Ausstellungsdesign setzen wiederum eigene kreative und technische Akzente.
Die wichtigste Frage bei der Studienwahl lautet deshalb nicht nur: „Will ich Design studieren?“, sondern: „Welche Art von Design passt zu mir?“
Bewerbung: Mappe, Eignungsprüfung und Aufnahmeverfahren
Für ein Design-Studium brauchst du meist eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Bei vielen Designstudiengängen zählt aber nicht nur der Schulabschluss. Häufig gehören eine Mappe, eine Eignungsprüfung, ein Aufnahmegespräch oder eine praktische Aufgabe zur Bewerbung.
In die Mappe können zum Beispiel Zeichnungen, Skizzen, Fotografien, Layouts, digitale Arbeiten, Collagen, Modelle, Entwürfe, Illustrationen oder eigene Projekte gehören. Je nach Studienrichtung sehen die Anforderungen unterschiedlich aus. Für Produktdesign können Modelle und Materialexperimente wichtig sein, für Kommunikationsdesign eher Layouts, Typografie oder visuelle Konzepte, für Modedesign Skizzen, textile Arbeiten oder Moodboards.
Eine gute Mappe zeigt nicht nur fertige Ergebnisse, sondern auch Denkwege. Hochschulen möchten sehen, wie du beobachtest, Ideen entwickelst, gestalterische Entscheidungen triffst und mit Form, Farbe, Material, Bild oder Raum arbeitest. Perfektion ist weniger wichtig als ein eigener Blick und die Bereitschaft, dich gestalterisch weiterzuentwickeln.
Typische Lehrveranstaltungen
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Mode- und Kunstgeschichte
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Gestaltung und Darstellung
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Farblehre und Textiltechnologie
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Digitale Kommunikation
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Grafik- und Informationsdesign
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Kommunikationsdesign
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Corporate Design
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Plakatgestaltung
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Design und Werbung
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Künstlerische Gestaltungsgrundlagen
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Elektronische Publikation und Druckvorstufe
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Schrift und Typografie
Voraussetzungen für das Design-Studium
Für ein Design-Studium solltest du Interesse an Gestaltung, Bildern, Produkten, Medien, Räumen oder digitalen Anwendungen mitbringen. Kreativität ist wichtig, aber nicht alles. Genauso wichtig sind Neugier, Beobachtungsgabe, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Kritik anzunehmen.
Viele Designprojekte entstehen in mehreren Schritten. Du entwickelst eine Idee, testest sie, verwirfst Teile davon, arbeitest weiter und präsentierst am Ende ein Ergebnis. Das kann Spaß machen, ist aber auch arbeitsintensiv. Wer Design studiert, sollte bereit sein, Zeit in Projekte, Recherche, Skizzen, Prototypen, Software und Präsentationen zu stecken.
Je nach Studienrichtung sind unterschiedliche Stärken gefragt.
- Für Kommunikationsdesign hilft ein gutes Gefühl für Sprache, Bild und Typografie.
- Für Produktdesign brauchst du räumliches Denken und Interesse an Materialien.
- Für UX Design sind Nutzerverständnis, Logik und digitale Themen wichtig.
- Für Mode, Illustration oder Animation spielt wiederum der eigene gestalterische Ausdruck eine größere Rolle.
Passt Design zu mir?
Design passt zu dir, wenn du gerne beobachtest, gestaltest und Dinge hinterfragst. Du solltest dich dafür interessieren, warum ein Plakat wirkt, warum eine App verständlich ist, warum ein Produkt gut in der Hand liegt oder warum ein Raum eine bestimmte Stimmung erzeugt.
Das Studium ist besonders passend, wenn du gern praktisch arbeitest und eigene Ideen sichtbar machen möchtest. Gleichzeitig brauchst du Geduld. Entwürfe werden oft mehrfach überarbeitet, und Feedback gehört zum Alltag. Wer damit umgehen kann, lernt im Designstudium sehr viel über Wirkung, Kommunikation und Problemlösung.
Gut passt Design zu dir, wenn dich Fragen wie diese interessieren:
- Wie wird aus einer Idee ein klares Konzept?
- Wie spricht Gestaltung eine Zielgruppe an?
- Wie verbindet man Ästhetik und Funktion?
- Wie entwickelt man eine eigene Handschrift?
- Und wie gestaltet man Dinge, die nicht nur schön sind, sondern wirklich funktionieren?
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●... sich die Frage nach Design überhaupt erst mit der Entstehung von Massenproduktionen stellte?
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●... sich der Begriff Design im deutschen Sprachraum erst in den 1960er Jahren durchgesetzt hat und davor nur von Produktgestaltung oder industrieller Formgebung gesprochen wurde?
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●... die Bandbreite von Design-Aspekten heute von Textil und Mode über Grafik und Foto sogar bis hin zu Game Design, Webdesign oder Corporate Design reicht?
Berufschancen nach dem Design-Studium
Nach dem Design-Studium kannst du in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Mögliche Berufsfelder sind Designagenturen, Kommunikationsagenturen, Unternehmen, Medienhäuser, Start-ups, Kulturinstitutionen, Verlage, Studios, Produktentwicklung, Mode, UX/UI, Werbung, Marketing, Film, Animation, Games oder Selbstständigkeit.
Typische Aufgaben sind zum Beispiel Markenauftritte entwickeln, Layouts gestalten, Produkte entwerfen, digitale Anwendungen konzipieren, Kampagnen planen, Illustrationen erstellen, Prototypen bauen, Nutzeroberflächen gestalten oder visuelle Konzepte präsentieren.
Der Einstieg hängt stark vom Schwerpunkt und vom Portfolio ab. Ein Abschluss ist wichtig, aber Arbeitgeber möchten vor allem sehen, was du gestalten kannst und wie du denkst. Praktika, freie Projekte, Wettbewerbe, Werkstudentenjobs und ein gutes Portfolio können deshalb beim Berufseinstieg sehr helfen.
Berufsbeispiele
FAQ
Was lernt man im Design-Studium?
Im Design-Studium lernst du, Ideen zu entwickeln und gestalterisch umzusetzen. Typische Inhalte sind Entwurf, Zeichnen, Typografie, Farbe, Form, Designgeschichte, digitale Gestaltung, Fotografie, Projektarbeit, Präsentation und der Umgang mit Designsoftware.
Wie lange dauert ein Design-Studium?
Ein Bachelorstudium in Design dauert meist sechs bis sieben Semester. Einzelne Studiengänge können länger dauern, etwa wenn ein Praxissemester, Auslandssemester oder besonderer Projektaufbau vorgesehen ist.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Meist brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Bei vielen Designstudiengängen kommen Mappe, Eignungsprüfung, Aufnahmegespräch oder praktische Aufgaben dazu.
Brauche ich eine Mappe für Design?
Bei vielen Designstudiengängen ja. Eine Mappe zeigt eigene gestalterische Arbeiten, zum Beispiel Zeichnungen, Fotografien, Layouts, digitale Arbeiten, Modelle, Collagen, Illustrationen oder Entwürfe. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich je nach Studienrichtung.
Was gehört in eine Design-Mappe?
In eine Design-Mappe gehören Arbeiten, die deinen Blick, deine Ideen und deine gestalterische Entwicklung zeigen. Das können Skizzen, freie Projekte, Fotos, Plakate, digitale Entwürfe, Modelle, Modezeichnungen, Produktideen oder typografische Arbeiten sein.
Ist Design eher kreativ oder technisch?
Beides kann vorkommen. Manche Designstudiengänge sind stärker künstlerisch und konzeptionell, andere technischer oder digitaler. Produktdesign, UX Design, Digital Product Design oder Game Design enthalten oft mehr Technik als klassische Gestaltungsschwerpunkte.
Was ist der Unterschied zwischen Design und Kunst?
Kunst ist häufig freier und stärker auf persönlichen Ausdruck ausgerichtet. Design arbeitet meist zielgerichteter: Es geht um Gestaltung für Menschen, Produkte, Marken, Medien, Räume oder digitale Anwendungen.
Was ist der Unterschied zwischen Design und Mediengestaltung?
Mediengestaltung ist oft stärker praktisch und produktionsbezogen, zum Beispiel bei Layout, Druck, Bildbearbeitung, Web oder Video. Design kann breiter und konzeptioneller sein und stärker auf Ideen, Marken, Produkte, Nutzererfahrung oder visuelle Systeme eingehen.
Welche Designrichtungen gibt es?
Häufige Richtungen sind Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Mediendesign, Produktdesign, Industriedesign, Modedesign, UX Design, Digital Product Design, Illustration, Animation, Game Design, Interior Design oder Ausstellungsdesign.
Welche Jobs gibt es nach dem Design-Studium?
Mögliche Jobs gibt es in Agenturen, Unternehmen, Medienhäusern, Start-ups, Verlagen, Produktentwicklung, Mode, UX/UI, Werbung, Marketing, Kultur, Film, Animation, Games oder in der Selbstständigkeit.
Ist ein Design-Studium sinnvoll?
Ein Design-Studium ist sinnvoll, wenn du Gestaltung professionell lernen, ein Portfolio aufbauen und mit Projekten, Feedback und echten Aufgaben arbeiten möchtest. Für den Berufseinstieg zählt neben dem Abschluss vor allem, was du zeigen kannst.
Passt Design zu mir?
Design passt zu dir, wenn du gern gestaltest, beobachtest, ausprobierst und Ideen sichtbar machen möchtest. Du solltest kreativ sein, aber auch Geduld, Kritikfähigkeit und Interesse an Konzepten, Menschen, Medien oder Produkten mitbringen.
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●du dadurch dein Talent, deine Kreativität und deine Fähigkeiten im Zeichnen und in der Gestaltung durch Kurse in diversen Schwerpunkten ausbauen kannst.
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●du anhand von Projekten und Aufgaben während des Studiums lernst, wie man, durch die richtige Gestaltung von Produkten und Kampagnen, Marken und Unternehmen zum Erfolg führen kann.
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●du durch eine akademische Ausbildung vielseitige Berufsaussichten für deine Karriere erlangst.
Studienorte
Bundesländer Deutschland
- Baden-Württemberg 15
- Bayern 23
- Berlin 18
- Bremen 1
- Hamburg 16
- Hessen 14
- Mecklenburg-Vorpommern 1
- Niedersachsen 12
- Nordrhein-Westfalen 27
- Rheinland-Pfalz 1
- Saarland 2
- Sachsen 13
- Sachsen-Anhalt 1
Studienorte Deutschland
- Berlin 18
- Bremen 1
- Deggendorf 1
- Dieburg 1
- Dortmund 2
- Dresden 3
- Düsseldorf 13
- Frankfurt am Main 9
- Freiburg im Breisgau 5
- Hamburg 16
- Hanau 1
- Hannover 6
- Hildesheim 1
- Idar-Oberstein 1
- Köln 12
- Köthen 1
- Krefeld 1
- Leipzig 9
- Münchberg 1
- München 17
- Münster 1
- Nürnberg 4
- Oldenburg 1
- Osnabrück 1
- Pforzheim 3
- Saarbrücken 2
- Schwäbisch Gmünd 1
- Schwerin 1
- Soest 1
- Stuttgart 10
- Vechta 3
- Weingarten 1
- Wiesbaden 3
- Wuppertal 2
- Zwickau 1