Tourismus Studium 5 Bachelor-Studiengänge in der Schweiz
Inhaltsverzeichnis
Tourismus studieren: Reisen, Märkte und Erlebnisse verstehen
Tourismus beschäftigt sich mit der Frage, wie Reisen, Freizeitangebote und touristische Erlebnisse geplant, organisiert und vermarktet werden. Im Bachelorstudium lernst du, wie Destinationen, Hotels, Reiseveranstalter, Freizeitanbieter und touristische Unternehmen funktionieren.
Dabei geht es nicht nur ums Reisen. Tourismus ist ein wirtschaftliches und internationales Studienfeld. Du beschäftigst dich mit Betriebswirtschaft, Marketing, Vertrieb, E-Commerce, Kostenrechnung, Controlling, Recht, Fremdsprachen, interkulturellem Management und digitalen Buchungs- und Vertriebskanälen. Je nach Studiengang kommen Themen wie Hotelmanagement, Eventmanagement, Destinationsmanagement, nachhaltiger Tourismus oder Mobilitätsmanagement dazu.
Das Studium passt besonders gut, wenn du dich für Menschen, Länder, Kulturen, Dienstleistungen und wirtschaftliche Zusammenhänge interessierst. Du solltest gern organisieren, kommunizieren und planen - aber auch bereit sein, mit Zahlen, Daten, Budgets und rechtlichen Fragen zu arbeiten.
Hospitality Management (Top-Up)
Hochschule Luzern - Wirtschaft
International Hospitality Management
EHL Hospitality Business School
International Sustainable Tourism
Hochschule Luzern - Wirtschaft
Tourismus
HES-SO Valais Wallis - Hochschule für Wirtschaft & Tourismus
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yelosmiley - stock.adobe.comBachelor Tourismus: Ablauf, Dauer und Abschluss
Ein Bachelorstudium in Tourismus dauert meist sechs bis sieben Semester. Je nach Studienmodell, Praxisphase, Auslandssemester, dualem Studium, Teilzeitmodell oder Fernstudium kann die Studiendauer auch abweichen. Häufig umfasst das Studium 180 oder 210 ECTS.
Am Anfang stehen meist wirtschaftliche Grundlagen, Fremdsprachen und Einführungsmodule zum Tourismus im Mittelpunkt. Danach folgen Vertiefungen, Praxisprojekte, Fallstudien, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Praktika und die Bachelorarbeit. Viele Studiengänge legen Wert auf Praxisnähe, weil die Branche stark dienstleistungs- und kundenorientiert arbeitet.
Tourismus-Bachelorstudiengänge können mit unterschiedlichen akademischen Graden abschließen. Häufig vergeben Hochschulen einen Bachelor of Arts (B.A.), daneben gibt es beispielsweise Bachelor of Science (B.Sc.) und Bachelor of Business Administration (BBA). Welcher Abschluss verliehen wird, hängt vom jeweiligen Studiengang und der Hochschule ab.
Inhalte im Tourismus-Studium
Im Bachelorstudium Tourismus lernst du zunächst wirtschaftliche und methodische Grundlagen kennen. Dazu gehören Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Marketing, Rechnungswesen, Kostenrechnung, Controlling, Statistik, wissenschaftliches Arbeiten, Wirtschaftsrecht und Tourismusmanagement.
Später werden die Inhalte stärker branchenspezifisch. Typische Themen sind Reiseveranstaltung, Destinationsmanagement, Hotelmanagement, Eventmanagement, Tourismusmarketing, Freizeitwirtschaft, E-Commerce, Social Media Management, Mobilitätsmanagement, Geschäftsreisen, Kulturtourismus, nachhaltiger Tourismus und internationale Tourismusmärkte.
Auch Sprachen und interkulturelle Kompetenzen spielen eine wichtige Rolle. Tourismus ist international, und viele Aufgaben haben mit Gästen, Partnern, Veranstaltern oder Unternehmen aus verschiedenen Ländern zu tun. Gute Englischkenntnisse sind deshalb besonders hilfreich; je nach Studiengang kommen weitere Fremdsprachen dazu.
Studienrichtungen im Bereich Tourismus
Tourismus ist ein breites Studienfeld. Tourismusmanagement beschäftigt sich mit Planung, Organisation, Vermarktung und Steuerung touristischer Angebote. Hier geht es um Reiseveranstalter, Destinationen, Freizeitangebote, Marketing, Vertrieb, Gästebetreuung und Management.
Hotelmanagement oder Hospitality Management richtet den Blick stärker auf Hotels, Resorts, Gastronomie, Service, Gästemanagement, Revenue Management und operative Abläufe. Eventmanagement verbindet Planung, Organisation, Kommunikation und Durchführung von Veranstaltungen, Messen, Kongressen, Kultur- oder Sportevents.
Weitere mögliche Richtungen sind Destinationsmanagement, nachhaltiger Tourismus, International Tourism Management, Freizeitwirtschaft, Mobilitätsmanagement, Aviation Management, Gesundheits- und Wellnesstourismus oder Tourismusmarketing. Welche Richtung passt, hängt davon ab, ob du später eher mit Reisen, Hotels, Events, Destinationen, Marketing oder Management arbeiten möchtest.
Typische Lehrveranstaltungen
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Tourismusmanagement
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Eventmanagement
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Hotelmanagement und Destinationsmanagement
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Reise- und Veranstaltungsrecht
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Logistik in der Tourismus- und Eventbranche
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Internationales Hotelmanagement
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Geschäfts- und Kulturtourismus
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Internationales Hotel- und Resortmanagement
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Mobilitätsmanagement
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Globale Trends im Tourismus
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Informationsmanagement im Tourismus
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Tourismusmarketing
Voraussetzungen für das Tourismus-Studium
Für ein Tourismus-Studium brauchst du in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich NC, Aufnahmeverfahren, Englischkenntnisse, weitere Fremdsprachen, Motivationsschreiben, Auswahlgespräch, Praktikum oder berufliche Vorerfahrung eine Rolle spielen.
Persönlich solltest du Interesse an Reisen, Wirtschaft, Sprachen, Kulturen und Dienstleistungen mitbringen. Tourismus klingt auf den ersten Blick locker, ist im Studium aber deutlich wirtschaftlicher, als viele erwarten. Kostenrechnung, Controlling, Statistik, Daten, Marketing und Recht gehören ebenfalls dazu.
Hilfreich sind Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, Serviceorientierung und Offenheit gegenüber anderen Menschen. Wer später im Tourismus arbeiten möchte, sollte außerdem flexibel sein. Die Branche ist international, saisonal geprägt und verändert sich durch digitale Buchungssysteme, Nachhaltigkeit, neue Reisegewohnheiten und globale Entwicklungen ständig.
Passt Tourismus zu mir?
Tourismus passt zu dir, wenn du dich für Reisen, Menschen, Kulturen und wirtschaftliche Zusammenhänge interessierst. Du solltest gerne kommunizieren, organisieren und planen, aber auch verstehen wollen, wie touristische Angebote kalkuliert, vermarktet und gesteuert werden.
Das Studium ist besonders passend, wenn du international denken möchtest. Viele Themen hängen mit Sprachen, Kultur, Mobilität, Gastfreundschaft, digitalen Plattformen und Kundenerlebnissen zusammen. Gleichzeitig brauchst du einen realistischen Blick: Tourismus ist nicht nur Urlaub, sondern auch Arbeit mit Zahlen, Strategien, Gästen, Partnern, Prozessen und oft engen Zeitplänen.
Gut passt das Studium zu dir, wenn dich Fragen interessieren wie: Warum entscheiden sich Menschen für bestimmte Reiseziele? Wie entwickelt man touristische Angebote? Wie vermarktet man eine Destination? Wie funktionieren Hotels, Reiseveranstalter oder Buchungsplattformen? Und wie kann Tourismus nachhaltiger werden?
Tourismusmanagement, Hotelmanagement oder Eventmanagement?
Tourismusmanagement ist breit angelegt und beschäftigt sich mit Reisen, Destinationen, Freizeitangeboten, Tourismusmarketing, Vertrieb, Reiseveranstaltung und Management. Es passt gut, wenn du die Tourismusbranche insgesamt verstehen möchtest.
Hotelmanagement konzentriert sich stärker auf Beherbergung, Gastronomie, Service, Revenue Management, Gästebetreuung und operative Abläufe in Hotels oder Resorts. Eventmanagement legt den Schwerpunkt auf Veranstaltungen, Messen, Kongresse, Kultur- und Sportevents sowie deren Planung und Durchführung.
Wenn dich Reisen, Destinationen und touristische Märkte interessieren, passt Tourismusmanagement gut. Wenn du stärker im Hotel- und Gastgewerbe arbeiten möchtest, ist Hotelmanagement näher dran. Wenn dich Veranstaltungen, Organisation und Live-Erlebnisse reizen, kann Eventmanagement die passendere Richtung sein.
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●... der moderne Tourismus auf die Grand Tour, eine für europäische Adelssöhne wichtige Reise durch Mitteleuropa, Italien und Spanien, zurückgeht?
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●... Tourismus heute für rund 5% der Weltwirtschaft verantwortlich ist?
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●... es einen Welt-Tourismus-Tag gibt, der jährlich am 27. September stattfindet?
Berufschancen nach dem Tourismus-Studium
Nach dem Tourismus-Studium kannst du in unterschiedlichen Bereichen der Tourismus-, Freizeit- und Dienstleistungsbranche arbeiten. Mögliche Einsatzfelder sind Reiseveranstalter, Destinationen, Tourismusverbände, Hotels, Resorts, Eventagenturen, Freizeitparks, Airlines, Kreuzfahrt, Mobilitätsanbieter, Messe- und Kongresswesen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Online-Reiseportale, Marketing, Vertrieb oder Beratung.
Typische Aufgaben sind zum Beispiel Reisen und Angebote planen, Destinationen vermarkten, Gäste beraten, Marketingkampagnen vorbereiten, Buchungsdaten auswerten, Kooperationen betreuen, Veranstaltungen organisieren, Preise kalkulieren, Serviceprozesse verbessern oder Nachhaltigkeitskonzepte mitentwickeln.
Der Einstieg hängt stark von Schwerpunkt, Praxiserfahrung und Sprachkenntnissen ab. Praktika, Auslandsaufenthalte, Nebenjobs, digitale Kenntnisse und gute Englischkenntnisse können den Berufseinstieg erleichtern. Für höhere Managementaufgaben oder stärkere Spezialisierungen kann später ein Master sinnvoll sein.
Berufsbeispiele
FAQ
Was lernt man im Tourismus-Studium?
Im Tourismus-Studium lernst du, touristische Angebote zu planen, zu vermarkten und wirtschaftlich zu steuern. Typische Inhalte sind Tourismusmanagement, Betriebswirtschaft, Marketing, E-Commerce, Kostenrechnung, Controlling, Recht, Fremdsprachen, interkulturelles Management, Hotelmanagement, Eventmanagement und Destinationsmanagement.
Wie lange dauert ein Tourismus-Studium?
Ein Bachelorstudium in Tourismus dauert meist sechs bis sieben Semester. Je nach Studienmodell, Praxisphase, Auslandssemester, dualem Studium, Teilzeitmodell oder Fernstudium kann die Dauer auch abweichen.
Welchen Abschluss bekommt man?
Je nach Hochschule und Studiengang können unterschiedliche Bachelorabschlüsse vergeben werden. Häufig ist der Bachelor of Arts (B.A.), daneben gibt es beispielsweise auch den Bachelor of Science (B.Sc.) oder den Bachelor of Business Administration (BBA). Welcher Abschluss verliehen wird, hängt vom jeweiligen Studiengang und der Hochschule ab.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Meist brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich NC, Aufnahmeverfahren, Englischkenntnisse, weitere Fremdsprachen, Motivationsschreiben, Auswahlgespräch oder Praktikum verlangt werden.
Ist Tourismus dasselbe wie Tourismusmanagement?
Nicht ganz. Tourismus beschreibt die Branche und das Studienfeld insgesamt. Tourismusmanagement legt den Schwerpunkt stärker auf Planung, Organisation, Vermarktung und Steuerung touristischer Angebote, Destinationen oder Unternehmen.
Was ist der Unterschied zwischen Tourismusmanagement und Hotelmanagement?
Tourismusmanagement ist breiter und beschäftigt sich mit Reisen, Destinationen, Freizeitangeboten, Reiseveranstaltung, Marketing und Vertrieb. Hotelmanagement konzentriert sich stärker auf Hotels, Resorts, Gastronomie, Service, Gästebetreuung und operative Abläufe.
Was ist der Unterschied zwischen Tourismusmanagement und Eventmanagement?
Tourismusmanagement bezieht sich stärker auf Reisen, Destinationen, Freizeitwirtschaft und touristische Dienstleistungen. Eventmanagement beschäftigt sich mit der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Messen, Kongressen, Kultur- oder Sportevents.
Brauche ich Fremdsprachen für Tourismus?
Ja, Fremdsprachen sind im Tourismus sehr wichtig. Englisch wird fast immer gebraucht, weitere Sprachen können je nach Studiengang, Region und späterem Berufsfeld hilfreich sein.
Ist das Tourismus-Studium eher wirtschaftlich oder kreativ?
Das Studium ist vor allem wirtschaftlich und managementorientiert, enthält aber auch kreative und kommunikative Aufgaben. Du beschäftigst dich mit Marketing, Produktentwicklung, Kundenerlebnissen, Social Media, Events und touristischen Konzepten.
Welche Schwerpunkte gibt es im Tourismus-Studium?
Mögliche Schwerpunkte sind Tourismusmanagement, Hotelmanagement, Hospitality Management, Eventmanagement, Destinationsmanagement, nachhaltiger Tourismus, International Tourism Management, Freizeitwirtschaft, Mobilitätsmanagement, Gesundheits- und Wellnesstourismus oder Tourismusmarketing.
Welche Jobs gibt es nach dem Tourismus-Studium?
Mögliche Arbeitsfelder sind Reiseveranstalter, Destinationen, Tourismusverbände, Hotels, Resorts, Eventagenturen, Freizeitparks, Airlines, Kreuzfahrt, Mobilitätsanbieter, Messe- und Kongresswesen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Online-Reiseportale, Marketing, Vertrieb oder Beratung.
Reicht der Bachelor für den Berufseinstieg?
Der Bachelor kann für viele Einstiegspositionen ausreichen. Wichtig sind aber praktische Erfahrung, Fremdsprachen, digitale Kenntnisse und ein klarer Schwerpunkt. Praktika, Auslandsaufenthalte, Nebenjobs oder Projektarbeiten können den Einstieg erleichtern.
Ist ein Master nach dem Bachelor Tourismus sinnvoll?
Ein Master kann sinnvoll sein, wenn du dich spezialisieren, internationaler arbeiten oder später Führungsaufgaben übernehmen möchtest. Für viele erste Jobs im Tourismus reicht aber auch der Bachelor, besonders mit passender Praxiserfahrung.
Passt Tourismus zu mir?
Tourismus passt zu dir, wenn du dich für Reisen, Menschen, Kulturen, Dienstleistungen und wirtschaftliche Zusammenhänge interessierst. Du solltest gerne organisieren, kommunizieren und planen, aber auch bereit sein, mit Zahlen, Daten, Budgets und rechtlichen Fragen zu arbeiten.
Aktualisiert im August 2026