Technomathematik Studium 3 Bachelor-Studiengänge in Österreich

Inhaltsverzeichnis

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Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Technomathematik

Die Fachrichtung Technomathematik verbindet Mathematik mit technischen Anwendungsfeldern. Ziel ist es, mathematische Probleme gemeinsam mit IngenieurInnen zu lösen – je nach Studiengang können dabei auch Schwerpunkte auf Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik gelegt werden.

Zu Beginn des Studiums stehen Grundlagen wie Analysis, Lineare Algebra und Programmieren auf dem Programm. Ergänzt wird dies durch technische Fächer wie Mechanik oder Elektrotechnik. Studierende vertiefen zudem ihre Informatik-Kenntnisse und lernen etwa, Algorithmen zu entwickeln und mit komplexen Datenstrukturen umzugehen. Zu wichtigen Themen der Technomathematik zählen auch Höhere Analysis und Stochastik.

In vielen Studiengängen können sich Studierende auf technische Anwendungsgebiete spezialisieren, beispielsweise auf Elektrotechnik, Maschinenbau oder Chemieingenieurwesen. Dabei sind Praxisphasen und anwendungsbezogene Projekte meist fixe Bestandteile des Studiums.

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Studiengänge

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Technische Mathematik

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Bachelor of Science | 6 Semester (Vollzeit)
AT   Klagenfurt

Technische Mathematik

Johannes Kepler Universität Linz

Bachelor of Science | 6 Semester (Vollzeit)
AT   Linz

Technische Mathematik

Technische Universität Wien (TU Wien)

Bachelor of Science (BSc) | 6 Semester (Vollzeit)
AT   Wien
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Typische Lehrveranstaltungen

  • Analysis und diskrete Mathematik
  • Lineare Algebra und Analytische Geometrie
  • Numerische Mathematik und Optimierung
  • Computerorientierte Mathematik
  • Logik und Softwaredesign
  • Vektoranalysis
  • Datenstrukturen und Algorithmen
  • Differentialgleichungen
  • Technische Mechanik
  • Funktionalanalysis und Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Stochastik
  • Regelungstechnik
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Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Technomathematik

AbsolventInnen des Studiums Technomathematik werden beruflich in Industriebranchen tätig, in denen Simulationen und Modellierungen integraler Bestandteil der Entwicklung von neuen Produkten und Produktanwendungen sind und kostspielige experimentelle Untersuchungen ersetzen. Darunter fallen beispielsweise der Maschinenbau, die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, die Elektrotechnik, die Logistik, die Medizintechnik, die Biotechnologie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Verfahrenstechnik. Aber auch im Bauingenieurwesen, in der Software-Entwicklung, im Consulting oder in Ingenieur- und Planungsbüros finden TechnomathematikerInnen potenzielle Beschäftigungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt werden AbsolventInnen der Technomathematik, meist nach einem anschließenden postgradualen Studium sowie einer Promotion, auch in Forschung und Lehre an Fachhochschulen Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.