Master Regionalwissenschaften 21 Studiengänge in der Schweiz

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Das Master-Studium Regionalwissenschaften

Die Regionalwissenschaften beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Aspekten bestimmter Regionen, oft auch mit sprachlichen sowie mit politischen Entwicklungen in diesen Gegenden. Die Fachrichtung ist interdisziplinär ausgerichtet und basiert überwiegend auf kulturwissenschaftlichen Ansätzen – im Gegensatz zu regionenbezogenen Philologien, die sich in erster Linie der Literatur und der Sprache jener Region widmen.

Ein Master-Studium im Bereich Regionalwissenschaften bietet die Möglichkeit, sich auf eine bestimmte Region sowie auf bestimmte Aspekte in diesen Regionen zu fokussieren: Dazu gehören unter anderem Europastudien, Chinastudien, interdisziplinäre Lateinamerikastudien, Osteuropastudien, Balkanstudien, Nordamerikastudien, Afrikastudien oder Cultural Differences and Transnational Processes.

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African Studies

Universität Basel

Master of Arts | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Basel

African Studies

Universität Genf

Master | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Genf

Asian Studies

Universität Genf

Master | 3 Semester (max. 4 Semester) (Vollzeit)
CH   Genf

Europastudien

Universität Freiburg / Université de Fribourg

Master of Arts | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Freiburg

European Global Studies

Universität Basel

Master of Arts | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Basel

European Studies

Universität Genf

Master | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Genf

Internationale Osteuropastudien

Universität Zürich

Master of Arts | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Zürich

Lateinamerikastudien

Universität Bern

Master of Arts | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Bern

Master of Arts

Universität Genf

Master of Arts | 3 Semester (max. 6 Semester) (Vollzeit)
CH   Genf

Master of Arts with Specialisation

Universität Genf

Master of Arts | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Genf
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Typische Lehrveranstaltungen

  • EU-Projektmanagement und Förderprogramme
  • Methoden geographischer Systemwissenschaften
  • Energie und Umweltökonomik
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Sozial- und Humanökologie
  • GIS und Fernerkundung in der Praxis
  • Geographische Mensch-Umwelt-Forschung
  • Wasserwirtschaft und Gewässerentwicklung
  • Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrecht am Balkan
  • Grundlagen räumlicher Informationsverarbeitung
  • Regionale Probleme und Planungskonzepte in Entwicklungsländern
  • Städtebau in regionalwissenschaftlichem Kontext
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Voraussetzungen für das Master-Studium Regionalwissenschaften

Für ein Master-Studium im Bereich Regionalwissenschaften ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in einer spezifischen Regionalwissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Darüber hinaus kommen auch sozialwissenschaftliche, ethnologische, wirtschaftswissenschaftliche, philologische oder kulturwissenschaftliche Studiengänge infrage. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Regionalwissenschaften erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Ferner sind in der Regel Sprachkenntnisse der betreffenden Region erforderlich. Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.

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Berufsaussichten nach dem Master-Studium Regionalwissenschaften

Absolventen und Absolventinnen des Master-Studium Regionalwissenschaften werden in den unterschiedlichsten Branchen und Sektoren beruflich tätig, die in Beziehung zu der jeweiligen betrachteten Region stehen. Regionalwissenschaftler und Regionalwissenschaftlerinnen arbeiten beispielsweise in Institutionen für kulturelles Erbe, im Management von gesellschaftlicher und kultureller Diversität, im Projektdesign, im Projektmanagement, in der Organisationsforschung und Organisationsberatung. Aber auch die Entwicklungszusammenarbeit, der Kultur- und Medienbereich, der Tourismus sowie die Diplomatie sind potenzielle Tätigkeitsfelder. Ferner werden Absolventen und Absolventinnen auch im Museumswesen, im Archivwesen oder im Dokumentationswesen tätig oder übernehmen Lehraufgaben an weiterführenden und berufsbildenden Schulen sowie in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Darüber hinaus steht Absolventen und Absolventinnen auch die Politikberatung, die Wirtschaftsberatung sowie die regionalwissenschaftliche Forschung und Lehre offen.