Master Medizinische Informatik 5 Studiengänge in der Schweiz

Inhaltsverzeichnis

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Das Master-Studium Medizinische Informatik

Die medizinische Informatik thematisiert die systematische Verarbeitung von medizinischen Informationen und unterstützt so das Gesundheitswesen in strukturellen und prozessualen Bereichen sowie der Präsentation. Zu konkreten Aufgabengebieten der Fachrichtung zählen unter anderem die Archivierung und Verarbeitung von Patientendaten, medizinische Bildbearbeitung, Telemedizin oder Qualitätssicherung.

Das Master-Studium kombiniert Grundlagen aus Informatik, Mathematik und Statistik mit anwendungsbezogenen Fächern wie Biosignalverarbeitung, medizinische Dokumentation, Informations- und Kommunikationssysteme sowie Gesundheitsökonomie. Studierende können sich unter anderem auf medizinische Informationssysteme, digitale Medien, medizinische Dokumentation, Bioinformatik sowie Bild- und Signalverarbeitung.

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Studiengänge

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Artificial Intelligence in Medicine

Universität Bern

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Bern

Medical Informatics

Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) - Hochschule für Life Sciences

Master of Science in Medical Informatics | 3 bis 5 Semester (Vollzeit, Teilzeit)
CH   Muttenz

Neural Systems and Computation

ETH Zürich

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Zürich

Neural Systems and Computation

Universität Zürich

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Zürich

Neuroscience

Universität Genf

Master of Science | 3 Semester (Vollzeit)
CH   Genf
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Typische Lehrveranstaltungen

  • Neurotechnologien und Neuromorphic Engineering
  • Entwicklung von eHealth-Strategien
  • Theoretische Grundlagen der Bioinformatik
  • Qualitätsmanagement und Medical Controlling
  • Wissensbasierte Diagnose- und Therapieunterstützung
  • Medizinische Bildverarbeitung
  • Informationssysteme des Gesundheitswesens
  • Medizinische Sprachverarbeitung und Text Mining
  • Systembiologie
  • Gesundheitspolitik und Gesundheitsmanagement
  • Medizinische Softwareentwicklung
  • Visuelle Datenanalyse in der Medizin
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Voraussetzungen für das Master-Studium Medizinische Informatik

Für ein Master-Studium im Bereich medizinische Informatik ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in medizinischer Informatik, Informatik oder einer äquivalenten Ingenieurwissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Master-Studiengänge, die eine Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums von sieben Semestern verlangen, bieten in der Regel die Möglichkeit eines zusätzlichen, dem eigentlichen Master-Studium vorangehenden Semesters in dem weiterführende Aspekte der medizinischen Informatik gelehrt werden. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich medizinische Informatik erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.

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Berufsaussichten nach dem Master-Studium Medizinische Informatik

Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums medizinische Informatik finden potenzielle Arbeitgeber vor allem in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheitswesens. Aber auch die Medizintechnik, im Bereich von Hard- und Software bietet mögliche Berufsfelder. Darüber hinaus arbeiten medizinische Informatiker und medizinische Informatikerinnen auch bei Softwareunternehmen, Verbänden oder in Rechenzentren. Zu ihren hauptsächlichen Aufgabengebieten gehören die Analyse und Darstellung großer Datenmengen, die Optimierung klinischer Abläufe, die Unterstützung von Ärzten, Ärztinnen und Pflegekräften in der Behandlung durch beispielsweise intelligente Algorithmen, die Dokumentation von Patientendaten, die medizinischen Bildbearbeitung und -präsentation sowie der Unterhalt und die Entwicklung medizinischer Informationssysteme. Darüber hinaus besteht für medizinische Informatiker und Informatikerinnen aufgrund ihrer Ausbildung in allgemeiner Informatik auch die Möglichkeit in den Berufsfeldern von Informatikern und Informatikerinnen zu arbeiten.