Master Apparatebau 1 Studiengang in Deutschland

Inhaltsverzeichnis

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Das Master-Studium Apparatebau

Der Apparatebau ist ein Teilgebiet des Anlagenbaus und der Verfahrenstechnik und beschäftigt sich mit der Planung, Entwicklung, Konstruktion und dem Betrieb spezieller technischer Apparate. Ein wichtiger Bereich dabei ist der Bau von Behältern, die in der Verfahrenstechnik hohen Belastungen ausgesetzt sind (z.B. durch hohen Druck) und bestimmten Sicherheitsvorgaben entsprechen müssen.

Im Master-Studium erwerben Studierende zu Beginn natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Darauf aufbauend werden vertiefende Kenntnisse und Methoden in Bereichen wie Konstruktionslehre, technische Mechanik, Werkstoffkunde, Strömungs- und Thermodynamik, Schweißtechnik, Schwingungsdynamik oder Festigkeitslehre vermittelt.

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Verfahrens- und Prozesstechnik

Technische Hochschule Bingen

Master of Engineering | 4 Semester (berufsbegleitend, ausbildungsintegrierend, berufsintegrierend)
DE   Bingen am Rhein
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Typische Lehrveranstaltungen

  • Chemischer Apparatebau
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Mechanische und thermische Verfahrenstechnik
  • Wärmetechnische Anlagen
  • Organische Chemie
  • Supply-Chain Management
  • Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
  • Pharmazeutische Technik
  • Prozessregelung
  • Instrumentelle Analytik
  • Fügetechnik
  • Anlagen- und Umwelttechnik
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Voraussetzungen für das Master-Studium Apparatebau

Für ein Master-Studium im Bereich Apparatebau ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in Apparatebau, Anlagenbau, Verfahrenstechnik, Produktionstechnik, Maschinenbau oder einer äquivalenten Ingenieurswissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Master-Studiengänge, die eine Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums von sieben Semestern verlangen, bieten in der Regel die Möglichkeit eines zusätzlichen, dem eigentlichen Master-Studium vorangehenden Semesters in dem weiterführende Aspekte des Apparatebaus gelehrt werden. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Apparatebau erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE).  Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.

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Berufsaussichten nach dem Master-Studium Apparatebau

Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums Apparatebau werden beruflich vor allem in jenen Sparten und Branchen tätig, die auch für Absolventen und Absolventinnen des Anlagenbaus und der Verfahrenstechnik infrage kommen. So arbeiten Apparatebauer und Apparatebauerinnen in operierenden Anlagenbaufirmen, deren Kernbereich die Planung und Durchführung von Anlagenbauprojekten der Prozessindustrie ist, tätig.  Zu den Aufgabenbereichen zählt die Planung, Abwicklung, Überwachung und Leitung von Projekten zur Errichtung von verfahrenstechnischen Anlagen. Als Schnittstelle verschiedener Fachbereiche koordinieren sie die Tätigkeit von Abteilungen der Verfahrenstechnik, Konstruktion, Automatisierung, Bau, Montage, Buchhaltung und Recht. Darüber hinaus werden Apparatebauer und Apparatebauerinnen auch im öffentlichen Dienst, in Wirtschafts- und Berufsverbänden, in Ingenieurbüros, in Consultingunternehmen sowie als selbstständige Berater und Beraterinnen tätig.

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Studienorte

AT Österreich
CH Schweiz

Bundesländer Deutschland

Studienorte Deutschland