Immobilien - Weiterbildung 14 Kurse, Lehrgänge und Fernlehrgänge in Deutschland

Inhaltsverzeichnis

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Weiterbildung Immobilien – Immobilienmanagement, Maklerwesen und Hausverwaltung

Ob Wohnungen vermietet, Gebäude verwaltet oder Immobilien verkauft werden: In der Immobilienwirtschaft treffen kaufmännische, rechtliche und technische Aufgaben aufeinander. Wer in dieser Branche arbeiten möchte oder bereits berufliche Erfahrungen gesammelt hat, kann sich mit einer passenden Weiterbildung gezielt auf unterschiedliche Tätigkeiten vorbereiten.

Die Auswahl an Immobilien-Weiterbildungen reicht von Lehrgängen in Immobilienmanagement und Immobilienökonomie bis hin zu Ausbildungen für Immobilienmakler/-innen, Immobilienfachwirte/-wirtinnen und Hausverwalter/-innen. Weitere Schwerpunkte sind beispielsweise Immobilienbewertung, Immobilienmarketing, Facility Management sowie die wirtschaftliche und nachhaltige Bewirtschaftung von Gebäuden. Je nach Lehrgang beschäftigen sich die Teilnehmer/-innen mit Immobilienrecht, Finanzierung, Vermarktung, Projektentwicklung oder der Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Viele Immobilien-Lehrgänge werden berufsbegleitend oder als Fernlehrgang angeboten. Sie richten sich sowohl an Personen, die in die Immobilienbranche einsteigen möchten, als auch an Fachkräfte, die ihre Kenntnisse vertiefen oder zusätzliche Verantwortung übernehmen wollen. Welche Weiterbildung am besten geeignet ist, hängt von den bisherigen Qualifikationen und dem angestrebten Tätigkeitsbereich ab.

Lehrgänge, Kurse und Seminare

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Certified Real Estate Manager (DAM)

Deutsche Akademie für Management (Trägerin: DAM Professional School SE)

Certified Real Estate Manager (DAM) | 12 Monate (berufsbegleitend)

DEKRA-zertifizierte/r Sachverständige/r Immobilienbewertung D1Plus

AKADEMIE HERKERT

Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung | 3 Tage (berufsbegleitend)

Geprüfte/r Haus- und Grundstücksverwalter/in (ILS)

ILS - Institut für Lernsysteme

ILS-Abschlusszeugnis | 13 Monate (berufsbegleitend)

Geprüfte/r Immobilienfachwirt/in (IHK)

ILS - Institut für Lernsysteme

ILS-Abschlusszeugnis | 20 Monate (berufsbegleitend)

Geprüfte/r Immobilienmakler/in (ILS)

ILS - Institut für Lernsysteme

ILS-Abschlusszeugnis | 12 Monate (berufsbegleitend)

Haus- und Grundstücksverwalter/in (SGD)

sgd - Studiengemeinschaft Darmstadt

SGD-Zertifikat | 13 Monate (berufsbegleitend)

Immobilienfachwirt/in (IHK)

sgd - Studiengemeinschaft Darmstadt

IHK-Prüfung | 20 Monate (berufsbegleitend)

Immobilienmakler/in (SGD)

sgd - Studiengemeinschaft Darmstadt

SGD-Zertifikat | 12 Monate (berufsbegleitend)

Immobilienmanagement

ILS - Institut für Lernsysteme

ILS-Abschlusszeugnis | 16 Monate (berufsbegleitend)

Immobilienmanagement (SGD)

sgd - Studiengemeinschaft Darmstadt

SGD-Abschlusszeugnis | 16 Monate (berufsbegleitend)

Intensivstudium Immobilienökonomie

Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel

Dipl.-Immobilienökonom (BI) | 9 bis 12 Monate (berufsbegleitend)

Lehrgang zur Immobilienbewertung mit DEKRA-Zertifikat

AKADEMIE HERKERT

Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung | 12 Wochen (berufsbegleitend)

Weiterbildung Immobilienmanagement

Deutsche Akademie für Management (Trägerin: DAM Professional School SE)

Zertifikat | 1 Monat (berufsbegleitend)

Zertifikatslehrgang Immobilien-Marketing

Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel

Zertifizierte/r Marketingfachmann/-frau (BI) im Immobilien-Marketing | 6 Monate (berufsbegleitend)
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Welche Inhalte hat eine Weiterbildung in Immobilien?

Die Inhalte einer Immobilien-Weiterbildung unterscheiden sich je nach fachlichem Schwerpunkt.

  • In grundlegenden Lehrgängen stehen häufig betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse im Mittelpunkt. Dazu gehören beispielsweise Immobilienfinanzierung, Immobilienrecht, Miet- und Vertragsrecht, Rechnungswesen, Immobilienbewertung und die Vermarktung von Wohn- und Gewerbeimmobilien.
  • Wer sich auf Immobilienmanagement oder Immobilienökonomie spezialisiert, beschäftigt sich stärker mit der wirtschaftlichen Planung, Entwicklung und Bewirtschaftung von Immobilien. In Lehrgängen für Immobilienmakler/-innen stehen dagegen die Vermittlung von Immobilien, Kundenberatung, Marktanalysen und die Abwicklung von Kauf- und Mietgeschäften im Vordergrund.
  • Weiterbildungen in der Haus- und Immobilienverwaltung vermitteln unter anderem Kenntnisse zur Betreuung von Mietobjekten, zur Organisation von Instandhaltungsmaßnahmen und zur Erstellung von Abrechnungen.
  • Weitere Spezialisierungen sind beispielsweise Facility Management, Immobilienmarketing, Immobilienbewertung oder nachhaltiges Gebäudemanagement. Dabei spielen auch Energieeffizienz, Digitalisierung und die langfristige Werterhaltung von Immobilien eine wichtige Rolle.

Immobilien-Weiterbildung berufsbegleitend oder als Fernlehrgang

Wer bereits berufstätig ist, kann sich auch neben dem Job in der Immobilienwirtschaft weiterbilden. Viele Lehrgänge in Immobilienmanagement, Immobilienvermittlung oder Hausverwaltung werden als Fernlehrgang angeboten. Die Teilnehmer/-innen erarbeiten die Lerninhalte dabei weitgehend selbstständig und können ihre Lernzeiten häufig flexibel gestalten.

Je nach Anbieter werden die Fernlehrgänge durch Onlineunterricht, digitale Lernmaterialien, Einsendeaufgaben oder einzelne Präsenzveranstaltungen ergänzt. Auch berufsbegleitende Präsenzlehrgänge ermöglichen eine Weiterbildung neben der regulären Berufstätigkeit.

Die Dauer hängt vom Umfang und dem angestrebten Abschluss ab. Während kompakte Seminare bereits nach wenigen Tagen oder Wochen abgeschlossen werden können, erstrecken sich umfangreichere Immobilien-Lehrgänge häufig über mehrere Monate oder bis zu zwei Jahre. Vor der Anmeldung lohnt sich ein Vergleich der Unterrichtsform, des zeitlichen Aufwands und der Prüfungsanforderungen.

Lehrgang Immobilien

Bild: hanohiki / AdobeStock

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Für wen eignet sich eine Weiterbildung in der Immobilienwirtschaft?

Eine Immobilien-Weiterbildung eignet sich sowohl für Berufseinsteiger/-innen als auch für Personen, die bereits in der Immobilienbranche tätig sind und sich weiterqualifizieren möchten. Besonders interessant sind entsprechende Lehrgänge für Beschäftigte aus Immobilienverwaltung, Verkauf, Finanzierung, Bauwirtschaft oder kaufmännischen Berufen, die zusätzliche Fachkenntnisse erwerben oder sich auf einen bestimmten Aufgabenbereich spezialisieren möchten.

Auch ein Quereinstieg in die Immobilienwirtschaft ist möglich. Wer beispielsweise Erfahrung im Vertrieb, in der Kundenberatung, im Rechnungswesen oder im Bauwesen mitbringt, kann mit einer passenden Weiterbildung die Grundlagen für neue berufliche Aufgaben schaffen.

Die Zugangsvoraussetzungen hängen vom jeweiligen Lehrgang ab. Während viele Grundlagenkurse ohne besondere Vorkenntnisse besucht werden können, setzen weiterführende Programme teilweise eine abgeschlossene Berufsausbildung, Berufserfahrung oder ein Studium voraus. Für bestimmte berufliche Tätigkeiten gelten außerdem gesetzliche Zulassungsvoraussetzungen.

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FAQ

Welche Weiterbildungen gibt es im Bereich Immobilien?

Im Immobilienbereich gibt es unter anderem Weiterbildungen in Immobilienmanagement, Immobilienökonomie, Immobilienvermittlung, Hausverwaltung, Immobilienbewertung und Facility Management. Hinzu kommen Lehrgänge zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung als Immobilienfachwirt/in sowie spezialisierte Kurse zu Immobilienrecht, Immobilienmarketing, Gebäudemanagement und nachhaltiger Immobilienwirtschaft.

Kann man Immobilienmakler/in ohne Ausbildung werden?

In Deutschland ist für die Tätigkeit als Immobilienmakler/in keine bestimmte Berufsausbildung vorgeschrieben. Wer sich selbstständig machen möchte, benötigt allerdings eine gewerberechtliche Erlaubnis nach § 34c GewO. In Österreich gelten andere Voraussetzungen, da die Immobilienvermittlung zu den reglementierten Gewerben zählt. Eine Weiterbildung kann unabhängig davon sinnvoll sein, um Kenntnisse in Immobilienrecht, Bewertung, Vermarktung und Kundenberatung zu erwerben.

Was ist der Unterschied zwischen Immobilienmakler/in und Immobilienmanager/in?

Immobilienmakler/-innen beschäftigen sich hauptsächlich mit der Vermittlung von Immobilien. Sie beraten Kauf- und Mietinteressierte, erstellen Exposés, organisieren Besichtigungen und begleiten Vertragsabschlüsse. Immobilienmanager/-innen übernehmen dagegen vor allem wirtschaftliche und organisatorische Aufgaben rund um Immobilien. Dazu gehören beispielsweise die Planung von Investitionen, die Verwaltung von Immobilienbeständen, die Entwicklung von Nutzungskonzepten und die wirtschaftliche Steuerung von Immobilienprojekten.

Was ist eine Weiterbildung zum/zur Immobilienfachwirt/in?

Die Weiterbildung zum/zur Immobilienfachwirt/in richtet sich vor allem an Personen, die bereits berufliche Erfahrungen in der Immobilienwirtschaft gesammelt haben und sich für anspruchsvollere Fach- oder Führungsaufgaben qualifizieren möchten. Zu den Inhalten gehören unter anderem Immobilienbewirtschaftung, Unternehmenssteuerung, Bauprojektmanagement, Personalmanagement und Immobilienvertrieb. In Deutschland kann die Weiterbildung auf die öffentlich-rechtliche IHK-Prüfung zum/zur Geprüften Immobilienfachwirt/in vorbereiten.

Wie lange dauert eine Weiterbildung im Immobilienbereich?

Die Dauer einer Immobilien-Weiterbildung hängt vom Umfang und Abschluss ab. Kurze Seminare, etwa zur Immobilienbewertung oder zu einzelnen rechtlichen Themen, können wenige Tage oder Wochen dauern. Umfangreichere Lehrgänge in Immobilienmanagement, Hausverwaltung oder Immobilienvermittlung erstrecken sich häufig über mehrere Monate. Berufsbegleitende Vorbereitungslehrgänge zum/zur Immobilienfachwirt/in können auch rund eineinhalb bis zwei Jahre dauern.

Was kostet eine Weiterbildung in Immobilien?

Die Kosten einer Immobilien-Weiterbildung unterscheiden sich je nach Anbieter, Dauer, Unterrichtsform und Abschluss. Kurze Seminare sind meist günstiger als umfangreiche Zertifikatslehrgänge oder berufsbegleitende Weiterbildungen über mehrere Semester. Zusätzlich können Prüfungsgebühren, Fachliteratur oder Kosten für Präsenzveranstaltungen anfallen. Vor der Anmeldung empfiehlt es sich deshalb, nicht nur die Lehrgangsgebühren, sondern auch die Gesamtkosten zu vergleichen.

Kann man eine Immobilien-Weiterbildung ohne Vorkenntnisse machen?

Ja, einige Immobilien-Lehrgänge eignen sich auch für Quereinsteiger/-innen ohne einschlägige Berufserfahrung. Besonders Grundlagenkurse in Immobilienmanagement, Immobilienvermittlung oder Hausverwaltung können einen Einstieg in die Branche ermöglichen. Weiterführende Programme und bestimmte Prüfungsabschlüsse setzen dagegen häufig eine abgeschlossene Ausbildung, ein Studium oder Berufserfahrung voraus. Welche Voraussetzungen gelten, hängt vom jeweiligen Lehrgang ab.

Welche Abschlüsse gibt es bei Immobilien-Weiterbildungen?

Immobilien-Weiterbildungen können mit unterschiedlichen Abschlüssen enden. Dazu gehören beispielsweise Teilnahmebestätigungen, institutseigene Zertifikate und Diplome, Hochschulzertifikate oder Certificate-of-Advanced-Studies-Programme (CAS). Darüber hinaus gibt es öffentlich-rechtlich geregelte Fortbildungsabschlüsse wie den/die Geprüfte/n Immobilienfachwirt/in (IHK). Welcher Abschluss sinnvoll ist, hängt von den beruflichen Zielen und den bisherigen Qualifikationen ab.