Kommunikationswissenschaften Studium 75 Bachelor-Studiengänge

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Inhaltsverzeichnis

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Kommunikationswissenschaften studieren: Medien und Öffentlichkeit verstehen

Kommunikationswissenschaften beschäftigen sich damit, wie Kommunikation funktioniert: zwischen Menschen, in Organisationen, in Medien, in der Politik, in Unternehmen und in der Öffentlichkeit. Im Bachelorstudium lernst du, wie Informationen entstehen, verbreitet, verstanden und bewertet werden.

Dabei geht es nicht nur um klassische Medien wie Zeitung, Radio oder Fernsehen. Auch Social Media, Podcasts, Online-Plattformen, politische Kommunikation, Werbung, PR, Krisenkommunikation, Wissenschaftskommunikation und digitale Öffentlichkeiten spielen eine Rolle. Du beschäftigst dich mit der Frage, wie Medien Meinungen beeinflussen, wie Zielgruppen erreicht werden und warum manche Themen öffentlich sichtbar werden, andere aber nicht.

Wichtig zu wissen: Kommunikationswissenschaften sind kein Designstudium und auch keine reine Journalistenausbildung. Das Fach ist stärker sozialwissenschaftlich geprägt. Du analysierst Kommunikation, arbeitest mit Studien, Daten und Theorien und lernst, Medien und Öffentlichkeit kritisch zu untersuchen.

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    Kommunikationswissenschaft

    Universität Erfurt

    Bachelor of Arts (B. A.) | 6 Semester (Vollzeit, Teilzeit)

    Medienkommunikation & Journalismus

    Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

    Bachelor of Arts | 3 Jahre (Vollzeit)
    DE   Berlin | Bielefeld | Hannover | Köln
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    Psychologie & Kommunikation

    Campus M University

    Bachelor of Arts | 6 Semester (Vollzeit)
    DE   München | Nürnberg
    ES   Palma
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    Public Relations & Kommunikation (dual)

    IU Duales Studium

    Bachelor of Arts | 7 Semester (dual)
    Fernstudium  Virtueller Campus
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    Angewandte deutsch-französische Medienkommunikation

    Westsächsische Hochschule Zwickau

    Bachelor of Arts | 6 Semester (Vollzeit)
    DE   Zwickau

    Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft

    Technische Universität Ilmenau

    Bachelor of Arts | 7 Semester (Vollzeit)
    DE   Ilmenau

    Business Communications

    Hochschule für Wirtschaft Zürich

    Bachelor of Science | 8 Semester (berufsbegleitend)
    CH   Zürich

    Content-Produktion & Digitales Medienmanagement

    FHWien der WKW

    Bachelor of Arts in Social Sciences | 6 Semester (berufsbegleitend)
    AT   Wien

    Corporate Communication

    FHWien der WKW

    Bachelor of Arts in Business | 6 semesters (berufsbegleitend)
    AT   Wien

    Design - Design und narrative Medien

    Universität für angewandte Kunst Wien

    Mag.art. (Magister artium) | 8 Semester (Vollzeit)
    AT   Wien
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    Bachelor Kommunikationswissenschaften: Ablauf, Dauer und Abschluss

    Ein Bachelorstudium in Kommunikationswissenschaften dauert meist sechs Semester, je nach Studienmodell auch sieben oder acht Semester. Viele Studiengänge umfassen 180 ECTS; bei einzelnen Angeboten sind auch andere Modelle möglich. Häufig wird Kommunikationswissenschaft als Hauptfach, Nebenfach, Kernfach oder in Kombination mit einem zweiten Fach studiert.

    Typischer Abschluss ist der Bachelor of Arts. Das passt zur sozial-, kultur- und medienwissenschaftlichen Ausrichtung des Fachs. Je nach Hochschule und Studiengang können die Bezeichnungen leicht variieren, etwa Kommunikationswissenschaft, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Kommunikation und Medien oder Kommunikationsmanagement.

    In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es keine einheitliche Berufsbezeichnung, die automatisch mit dem Bachelor verbunden ist. Der Abschluss eröffnet unterschiedliche Wege in Medien, Kommunikation, PR, Marketing, Forschung, Beratung oder Organisationen. Für Forschung, Lehre, spezialisierte Kommunikationsanalyse oder Führungsaufgaben kann später ein Master sinnvoll sein.

    Inhalte im Kommunikationswissenschaften-Studium

    Im Bachelorstudium Kommunikationswissenschaften lernst du zunächst die Grundlagen von Kommunikation, Medien und Gesellschaft kennen. Typische Inhalte sind Kommunikationstheorie, Medienwissenschaft, Mediengeschichte, Medienwirkung, Journalismusforschung, politische Kommunikation, Public Relations, Organisationskommunikation, Medienpsychologie, Medienrecht und wissenschaftliches Arbeiten.

    Ein wichtiger Teil des Studiums sind Methoden und Forschung. Du lernst, wie man Umfragen erstellt, Interviews führt, Medieninhalte analysiert, Daten auswertet und Forschungsergebnisse interpretiert. Deshalb gehören auch Statistik, empirische Sozialforschung, qualitative und quantitative Methoden sowie Datenanalyse häufig zum Studium.

    Später kannst du je nach Studiengang Schwerpunkte setzen. Möglich sind zum Beispiel Journalismus, PR, Unternehmenskommunikation, Marketingkommunikation, Social Media, digitale Medien, Medienmanagement, politische Kommunikation, Gesundheitskommunikation, Wissenschaftskommunikation, Mediennutzung oder Medienforschung.

    Praxis im Studium Kommunikationswissenschaften

    Kommunikationswissenschaften sind wissenschaftlich ausgerichtet, haben aber oft klare Praxisbezüge. Viele Studiengänge enthalten Projektarbeiten, Medienanalysen, Forschungsprojekte, Praktika, Übungen, Fallstudien oder Seminare zu Berufsfeldern.

    In der Praxis geht es zum Beispiel darum, eine Medienkampagne zu analysieren, eine Umfrage auszuwerten, Social-Media-Kommunikation zu untersuchen, eine PR-Strategie zu bewerten oder herauszufinden, wie bestimmte Zielgruppen Informationen nutzen. Du lernst also nicht nur, Kommunikation zu beschreiben, sondern auch, sie besser zu verstehen und einzuordnen.

    Für den späteren Berufseinstieg sind praktische Erfahrungen wichtig. Praktika, studentische Mitarbeit, eigene Texte, Redaktionsarbeit, Social-Media-Projekte, Forschungsassistenz oder erste Erfahrungen in PR, Marketing oder Unternehmenskommunikation helfen dabei, das Studium mit einem klaren Profil zu verbinden.

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    Typische Lehrveranstaltungen

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    Voraussetzungen für das Kommunikationswissenschaften-Studium

    Für ein Kommunikationswissenschaften-Studium brauchst du meist eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich NC, Aufnahmeverfahren, Auswahlverfahren, Motivationsschreiben, Sprachkenntnisse, Praktikum oder bestimmte Bewerbungsfristen eine Rolle spielen.

    Persönlich solltest du Interesse an Medien, Gesellschaft, Sprache, Politik, Öffentlichkeit und digitaler Kommunikation mitbringen. Wichtig ist, dass du gerne liest, analysierst, vergleichst und hinterfragst. Du solltest wissen wollen, warum Menschen Informationen glauben, wie Nachrichten entstehen oder wie Organisationen mit Öffentlichkeit umgehen.

    Auch Zahlen und Methoden gehören dazu. Kommunikationswissenschaften sind nicht nur Schreiben und Reden, sondern auch Forschung. Wenn du bereit bist, dich mit Statistik, Umfragen, Daten, Studien und wissenschaftlichen Texten zu beschäftigen, bringst du gute Voraussetzungen mit.

    Passt Kommunikationswissenschaften zu mir?

    Kommunikationswissenschaften passen zu dir, wenn du dich für Medien, Menschen, Öffentlichkeit und gesellschaftliche Debatten interessierst. Du solltest gern beobachten, wie Themen entstehen, wie Meinungen gebildet werden und wie Kommunikation in Politik, Unternehmen, Medien oder Social Media funktioniert.

    Das Studium ist besonders passend, wenn du nicht nur „irgendwas mit Medien“ machen möchtest, sondern genauer verstehen willst, was hinter Medieninhalten, Kampagnen, Nachrichten, Plattformen und öffentlicher Wirkung steckt.

    Gut passt das Studium zu dir, wenn dich Fragen interessieren wie: Warum verbreiten sich manche Nachrichten schneller als andere? Wie beeinflussen Medien politische Meinungen? Wie funktioniert Krisenkommunikation? Warum vertrauen Menschen bestimmten Quellen? Wie misst man Mediennutzung? Und wie kommunizieren Organisationen glaubwürdig?

    Kommunikationswissenschaften, Journalismus oder PR?

    Kommunikationswissenschaften, Journalismus und PR liegen nah beieinander, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte. Kommunikationswissenschaften untersuchen Kommunikation und Medien wissenschaftlich. Es geht um Medienwirkung, Öffentlichkeit, Nutzung, Forschung, Theorien und gesellschaftliche Zusammenhänge.

    Journalismus ist stärker auf Recherche, Schreiben, Berichten, Interviewen und redaktionelle Arbeit ausgerichtet. Dort steht die journalistische Praxis deutlicher im Mittelpunkt.

    PR und Unternehmenskommunikation beschäftigen sich damit, wie Organisationen mit Öffentlichkeit, Medien, Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden oder anderen Zielgruppen kommunizieren. Wenn du Kommunikation analysieren und verstehen möchtest, passt Kommunikationswissenschaft gut. Wenn du selbst berichten willst, ist Journalismus näher. Wenn dich strategische Kommunikation für Unternehmen oder Organisationen interessiert, kann PR die passendere Richtung sein.

    Kommunikationswissenschaften oder Medienwissenschaft?

    Kommunikationswissenschaften und Medienwissenschaft überschneiden sich, setzen aber oft unterschiedliche Akzente. Kommunikationswissenschaften sind stärker sozialwissenschaftlich und empirisch ausgerichtet. Sie fragen zum Beispiel, wie Medien wirken, wie Menschen Medien nutzen, wie Öffentlichkeit entsteht oder wie Kommunikation gemessen und untersucht werden kann.

    Medienwissenschaft betrachtet Medien häufig stärker kultur-, geistes- oder filmwissenschaftlich. Dort können Medientheorie, Film, Fernsehen, digitale Kultur, Mediengeschichte, Ästhetik und Analyse medialer Formen stärker im Mittelpunkt stehen.

    Die Grenzen sind nicht immer scharf. Viele Studiengänge verbinden beide Bereiche. Entscheidend ist deshalb der Blick auf die Inhalte: Geht es stärker um Forschung, Methoden, Öffentlichkeit und Kommunikation — oder stärker um Medienkultur, Theorie und Analyse von Medienformen?

    Kommunikationswissenschaften oder Kommunikationsdesign?

    Kommunikationswissenschaften und Kommunikationsdesign klingen ähnlich, sind aber sehr unterschiedlich. Kommunikationswissenschaften analysieren Kommunikation: Medienwirkung, Öffentlichkeit, PR, Journalismus, Zielgruppen, Daten und gesellschaftliche Zusammenhänge.

    Kommunikationsdesign gestaltet Kommunikation. Dort geht es um Typografie, Layout, Branding, Grafik, Plakate, Websites, Kampagnen, UX/UI, Illustration oder visuelle Konzepte.

    Wenn du Kommunikation verstehen, erforschen und strategisch einordnen möchtest, passt Kommunikationswissenschaft. Wenn du Botschaften visuell gestalten möchtest, ist Kommunikationsdesign näher.

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    • ... Menschen weltweit in über 6.000 Sprachen kommunizieren, wobei alleine in Papua Neuguinea über 800 Sprachen gesprochen werden?
    • ... unser Gehirn Bilder schneller prozessieren und länger speichern kann als Wörter?
    • ... Krisenkommunikation zumeist als Königsdisziplin der Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet wird?
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    Berufschancen nach dem Kommunikationswissenschaften-Studium

    Nach dem Kommunikationswissenschaften-Studium kannst du in Medienunternehmen, Redaktionen, PR-Agenturen, Kommunikationsabteilungen, Marketing, Social Media, Marktforschung, Meinungsforschung, Beratung, Politik, Verbänden, Kultur, Bildung, Wissenschaft oder öffentlichen Einrichtungen arbeiten.

    Typische Aufgaben sind:

    • Kommunikation analysieren
    • Kampagnen planen
    • Medienbeobachtung durchführen
    • Pressearbeit unterstützen
    • Zielgruppen untersuchen
    • Studien auswerten
    • Social-Media-Kommunikation betreuen
    • Inhalte konzipieren
    • interne Kommunikation begleiten oder
    • Forschungsergebnisse aufbereiten.

    Der Berufseinstieg hängt stark davon ab, welches Profil du im Studium aufbaust. Praktika, Nebenjobs, eigene Projekte, Schreibproben, Forschungserfahrung, Datenkompetenz oder Erfahrungen in Redaktion, PR, Marketing und Social Media können sehr hilfreich sein. Für Forschung und Lehre ist meist ein weiterführendes Studium nötig.

    Berufsbeispiele

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    FAQ

    Was lernt man im Studium Kommunikationswissenschaften?

    Im Kommunikationswissenschaften-Studium lernst du, Kommunikation, Medien und Öffentlichkeit zu analysieren. Typische Inhalte sind Kommunikationstheorie, Medienwirkung, Journalismusforschung, Public Relations, politische Kommunikation, Medienpsychologie, Medienrecht, digitale Medien, Social Media, empirische Forschung, Statistik und wissenschaftliches Arbeiten.

    Wie lange dauert der Bachelor Kommunikationswissenschaften?

    Ein Bachelorstudium in Kommunikationswissenschaften dauert meist sechs Semester. Je nach Studienmodell, Hochschule, Praxisanteil oder Fächerkombination kann die Dauer auch sieben oder acht Semester betragen. Viele Bachelorstudiengänge umfassen 180 ECTS.

    Welchen Abschluss bekommt man?

    Der typische Abschluss ist der Bachelor of Arts. Das liegt daran, dass Kommunikationswissenschaften meist sozial-, kultur- und medienwissenschaftlich ausgerichtet sind. Je nach Studiengang können die Bezeichnungen leicht variieren, zum Beispiel Kommunikationswissenschaft, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft oder Medien- und Kommunikationswissenschaften.

    Welche Voraussetzungen brauche ich für den Bachelor Kommunikationswissenschaften?

    Meist brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich NC, Aufnahmeverfahren, Auswahlverfahren, Motivationsschreiben, Sprachkenntnisse, Praktikum oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.

    Ist Kommunikationswissenschaften ein NC-Studium?

    Das hängt vom Studiengang und von der Hochschule ab. Manche Kommunikationswissenschaften-Studiengänge sind zulassungsbeschränkt, andere nicht. Besonders an beliebten Studienorten kann es Auswahlverfahren oder einen NC geben.

    Ist Kommunikationswissenschaften eher Theorie oder Praxis?

    Kommunikationswissenschaften sind stärker wissenschaftlich und theoretisch als viele praxisorientierte Medien- oder Designstudiengänge. Trotzdem gibt es oft Praxisanteile wie Projekte, Medienanalysen, Praktika, Fallstudien oder Übungen. Der Kern des Fachs bleibt aber das Verstehen und Untersuchen von Kommunikation.

    Muss man gut in Mathe sein?

    Du musst kein Matheprofi sein, aber Statistik und empirische Methoden gehören häufig zum Studium. Du lernst zum Beispiel, Umfragen auszuwerten, Daten zu interpretieren oder Studien zu verstehen. Wer bereit ist, sich mit Zahlen und Methoden zu beschäftigen, kommt deutlich besser zurecht.

    Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationswissenschaften und Journalismus?

    Kommunikationswissenschaften untersuchen Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit wissenschaftlich. Journalismus ist stärker auf Recherche, Schreiben, Interviewen und redaktionelle Praxis ausgerichtet. Ein Kommunikationswissenschaften-Studium kann in den Journalismus führen, ist aber keine reine Journalistenausbildung.

    Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationswissenschaften und PR?

    PR und Unternehmenskommunikation beschäftigen sich damit, wie Organisationen mit Öffentlichkeit, Medien und Zielgruppen kommunizieren. Kommunikationswissenschaften sind breiter und analysieren Kommunikation aus wissenschaftlicher Perspektive. PR kann ein Berufsfeld nach dem Studium sein.

    Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationswissenschaften und Medienwissenschaft?

    Kommunikationswissenschaften sind oft stärker sozialwissenschaftlich und empirisch ausgerichtet. Medienwissenschaft ist häufig stärker kultur-, geistes- oder medientheoretisch geprägt. Die Grenzen sind fließend, viele Studiengänge verbinden beide Bereiche.

    Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationswissenschaften und Kommunikationsdesign?

    Kommunikationswissenschaften analysieren Kommunikation, Medien und Öffentlichkeit. Kommunikationsdesign gestaltet Kommunikation visuell, zum Beispiel mit Typografie, Layout, Branding, Kampagnen, Websites oder UX/UI. Das eine ist stärker analytisch und wissenschaftlich, das andere stärker gestalterisch.

    Welche Schwerpunkte gibt es im Kommunikationswissenschaften-Studium?

    Mögliche Schwerpunkte sind Journalismusforschung, Public Relations, Unternehmenskommunikation, politische Kommunikation, Medienwirkung, Medienpsychologie, Social Media, digitale Kommunikation, Gesundheitskommunikation, Wissenschaftskommunikation, Medienmanagement, Marktforschung oder empirische Kommunikationsforschung.

    Gibt es ein Kommunikationswissenschaften-Fernstudium?

    Ja, je nach Anbieter gibt es auch Fernstudiengänge oder berufsbegleitende Modelle im Bereich Kommunikationswissenschaften, Medien und Kommunikation. Wichtig ist, auf Studieninhalte, Praxisanteile, Betreuung, Prüfungsformate und die genaue Abschlussbezeichnung zu achten.

    Welche Jobs gibt es nach dem Bachelor Kommunikationswissenschaften?

    Mögliche Arbeitsfelder sind PR, Unternehmenskommunikation, Journalismus, Medienunternehmen, Social Media, Marketing, Marktforschung, Meinungsforschung, politische Kommunikation, Beratung, Kultur, Bildung, öffentliche Einrichtungen, Wissenschaft oder Forschung.

    Reicht der Bachelor für den Berufseinstieg?

    Der Bachelor kann für den Berufseinstieg ausreichen, besonders wenn du Praktika, Nebenjobs, Projektarbeiten oder erste Erfahrungen in Medien, PR, Social Media, Marketing oder Forschung mitbringst. Für Forschung, Lehre, spezialisierte Analyseaufgaben oder Führungspositionen kann ein Master sinnvoll sein.

    Passt Kommunikationswissenschaften zu mir?

    Kommunikationswissenschaften passen zu dir, wenn du dich für Medien, Öffentlichkeit, Sprache, Gesellschaft, Politik und digitale Kommunikation interessierst. Du solltest gern lesen, analysieren, diskutieren und hinterfragen. Außerdem solltest du bereit sein, dich mit Studien, Daten, Methoden und wissenschaftlichen Texten zu beschäftigen. Überprüfe deine Eignung für das Bachelor-Studium Kommunikationswissenschaften mit unserem Studienwahltest.

    Aktualisiert im August 2026