Master Materialwissenschaften und Werkstofftechnik 1 Studiengang in der Schweiz

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Das Master-Studium Materialwissenschaften und Werkstofftechnik

Die Materialwissenschaft und die Werkstofftechnik bilden eine interdisziplinäre Fachrichtung, die sich mit der Erforschung, Entwicklung und Anwendung von Materialien befasst. Dabei ist die Werkstofftechnik eher ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet ist und fokussiert auf die Verarbeitung und den Einsatz von Werkstoffen. Die naturwissenschaftlich ausgerichtete Materialwissenschaft untersucht hingegen vor allem die Herstellung, Strukturen und Eigenschaften von Materialien.

Im Master-Studium in der Fachrichtung Materialwissenschaften und Werkstofftechnik stehen zunächst naturwissenschaftliche Grundlagen von Materialien im Mittelpunkt. Darauf aufbauend sind fachspezifische Vertiefungen möglich, unter anderem in Festkörper- und Materialchemie, Halbleiterphysik sowie Schaltungstechnik. Studierende können außerdem Kenntnisse zu physikalischer Chemie von Festkörpern, elektronischen Bauelementen oder den Eigenschaften kristalliner Substanzen erwerben bzw. vertiefen.

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Materialwissenschaft

ETH Zürich

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
CH   Zürich
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Typische Lehrveranstaltungen

  • Metallische Werkstoffe
  • Anorganische Werkstoffe
  • Festkörperchemie
  • Polymere Materialien
  • Phasen und Phasenübergänge
  • Strukturen kristalliner Materialien
  • Charakterisierung mechanischer Materialeigenschaften
  • Elektrochemie und Korrosion
  • Transporteigenschaften
  • Prozess- und Werkstoffbionik
  • Funktionswerkstoffe
  • Oberflächentechnik
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Voraussetzungen für das Master-Studium Materialwissenschaften und Werkstofftechnik

Für ein Master-Studium im Bereich Materialwissenschaften ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in Materialwissenschaften, Chemie, Physik, Geowissenschaften, Geologie, Geophysik, Mineralogie, Biochemie oder einer äquivalenten Ingenieur- oder Naturwissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Master-Studiengänge, die eine Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums von sieben Semestern verlangen, bieten in der Regel die Möglichkeit eines zusätzlichen, dem eigentlichen Master-Studium vorangehenden Semesters in dem weiterführende Aspekte der Materialwissenschaften gelehrt werden. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Materialwissenschaften erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.

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Berufsaussichten nach dem Master-Studium Materialwissenschaften und Werkstofftechnik

Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums Materialwissenschaften werden in erster Linie in solchen Branchen beruflich tätig, in denen moderne Funktionsmaterialien eine bedeutende Rolle spielen. Zu diesen Branchen gehören die Mikroelektronik und Halbleitertechnik, Mikrochiphersteller und Zulieferer. Außerdem stellen auch Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen, Maschinen- und Anlagenbauunternehmen sowie die Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrtindustrie potenzielle Arbeitgeber dar. Zu den Aufgabengebieten von Materialwissenschaftlern und Materialwissenschaftlerinnen zählen die Materialwahl, der Werkstoffeinsatz, die Qualitätskontrolle, die Werkstoffprüfung, die Werkstoffherstellung und die Werkstoffoptimierung. Daneben finden Materialwissenschaftsabsolventen und -absolventinnen, meist nach einer dem Master-Studium folgenden Promotion, auch Betätigungsmöglichkeiten in Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.

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Studienorte