Wirtschaftsmathematiker/in werden
"Wirtschaftsmathematiker analysieren wirtschaftliche Daten, berechnen Risiken und entwickeln mathematische Modelle für fundierte Unternehmensentscheidungen."
Was macht ein/e Wirtschaftsmathematiker/in?
Ein Wirtschaftsmathematiker verbindet Mathematik und Wirtschaft miteinander. Er analysiert komplexe wirtschaftliche Fragestellungen mithilfe mathematischer Modelle, statistischer Methoden und moderner Software. Ziel ist es, Risiken zu berechnen, Prozesse zu optimieren und fundierte Entscheidungen für Unternehmen zu ermöglichen.
Typische Aufgaben eines Wirtschaftsmathematikers sind:
- Entwicklung von Finanz- und Risikomodellen
- Analyse großer Datenmengen (Data Analysis)
- Bewertung von Investitionen und Versicherungsrisiken
- Optimierung von Geschäftsprozessen
- Prognosen zu Marktentwicklungen
Wirtschaftsmathematiker arbeiten häufig in Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen, Industrieunternehmen oder im Controlling. Besonders im Bereich Risikomanagement, Finanzmathematik und Data Science sind sie stark gefragt.
Wie werde ich Wirtschaftsmathematiker/in?
Um Wirtschaftsmathematiker zu werden, absolvierst du in der Regel ein Studium der Wirtschaftsmathematik. Dieses Studium verbindet mathematische Grundlagen mit wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten und vermittelt zusätzlich wichtige Kenntnisse in Informatik und Programmierung. Zu den zentralen Studienfächern gehören Analysis, Algebra, Statistik, Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL) sowie Programmierung.
Der typische Ausbildungsweg beginnt mit einem Bachelorstudium der Wirtschaftsmathematik, das meist sechs bis sieben Semester dauert. Anschließend kannst du dein Wissen durch ein Masterstudium in Wirtschaftsmathematik oder Finanzmathematik vertiefen. Wer eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt oder in der Forschung tätig sein möchte, kann zudem eine Promotion anschließen.
Während des Studiums beschäftigst du dich intensiv mit Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik, Finanzmathematik, Optimierungsverfahren und Programmiersprachen wie Python oder R. Diese Kombination aus Mathematik, Wirtschaft und IT bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere als Wirtschaftsmathematiker.
Voraussetzungen
- Sehr gute mathematische Kenntnisse
- Analytisches und logisches Denkvermögen
- Interesse an Wirtschaft und Finanzthemen
- Gute Kenntnisse in Statistik
- Technisches Verständnis und IT-Affinität
- Sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
- Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke
Detaillierte Informationen zu den Fachrichtungen
Advanced and Computational Mathematics
Technische Universität Chemnitz
Bautechnik/Mathematik als Quereinstieg (Lehramt)
Technische Universität Berlin
Berufsbegleitende Lehrerbildung (Mathematik)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Bildung an Grundschulen - Mathematik
Humboldt-Universität zu Berlin
Biologie und Mathematik
Universität Ulm
Biomathematik
Hochschule Koblenz - RheinAhrCampus
Chemie und Mathematik
Universität Ulm
Chemie und Mathematik für Nachhaltigkeit
Universität Kassel