Das Bachelor-Studium
Sie sind bereits in einem Feld der Sozialen Arbeit tätig? Sie möchten sich persönlich und fachlich weiterentwickeln und sich für die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Sozialen Arbeit qualifizieren, ohne Ihre berufliche Tätigkeit zu unterbrechen? Dann sind Sie im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit genau richtig. Parallel zur beruflichen Tätigkeit erwerben Sie breit gefächerte wissenschaftliche Kenntnisse sowie soziale und methodische Kompetenzen. Sie erarbeiten sich ein umfangreiches Qualifikationsspektrum im Bereich der Sozialarbeit und Sozialpädagogik und eröffnen sich dadurch attraktive Berufsperspektiven. Der Studiengang ist akkreditiert und trägt das Siegel des Akkreditierungsrats. Außerdem bietet er die Voraussetzung für ein weiterführendes Masterstudium.
Mit dem Bachelor erwerben Sie die Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte Sozialpädagogin" bzw. "Staatlich anerkannter Sozialpädagoge". Informationen zu verschiedenen Anschlussmöglichkeiten sind nachfolgend zusammengefasst.
Das Studium findet berufsbegleitend statt und ist auf elf Semester ausgelegt, wobei Teile Ihrer Ausbildung angerechnet werden können, sodass eine Studienzeitreduzierung auf neun Semester möglich ist. Der Studiengang ist akkreditiert und trägt das Siegel des Akkreditierungsrats. Die staatliche Anerkennung für den Studiengang wird im Rahmen der Akkreditierung ausgesprochen.
Berufsbild und Karrierechancen
Während des Studiums vertiefen Sie Ihre Kompetenzen für ein erfolgreiches und bereicherndes Berufsleben. Nach Abschluss des Studiums können Sie sich zwischen zahlreichen Arbeitsfeldern oder einem weiterführenden Studium entscheiden. Mit dem berufsbegleitenden Bachelor haben Sie die Möglichkeit, auch ohne Abitur ein Hochschulstudium zu absolvieren und somit neben Ihrer beruflichen Tätigkeit einen akademischen Abschluss zu erwerben.
Es steht ein besonders breites Spektrum an beruflichen Einsatz- und Entwicklungs- möglichkeiten zur Verfügung:
- Kinder- und Jugendhilfe/Jugendamt
- Jugendsozialarbeit an Schulen/Schulsozialarbeit
- Soziale Arbeit im Migrationskontext
- Gesundheitswesen
- Hilfen für Menschen mit Behinderung
- Geragogik/Altenarbeit
- Sozial-/Jugendhilfeplanung
- Sucht- und Drogenhilfe
- Resozialisierung/Gefährdetenhilfe
- Betriebliche Sozialarbeit
- Erwachsenen-/Weiterbildung
- Beratung und Prävention
Studienplan und Studienschwerpunkte
Das Studium ist modular aufgebaut und vermittelt Ihnen Wissen aus den Bereichen Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften, der Sozialarbeits-, der Rechts-, der Gesundheits- und der Humanwissenschaften. Sie entwickeln soziales und methodisches Fachwissen und die Fähigkeit, komplexe, fachbezogene Probleme zu identifizieren, Lösungsstrategien zu entwickeln und diese umzusetzen.
Darüber hinaus wird ein umfangreiches sozialpädagogisches Methodeninventar sowie der Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien gelehrt. Der hohe Praxisbezug sowie die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen stellen ein zentrales Qualitätsmerkmal des Studiums dar.
Folgende Inhalte sind für den Studiengang vorgesehen:
- Migrationssensible Soziale Arbeit
- Bildung und Soziale Arbeit
- Sozialräumliche und Inklusive Soziale Arbeit
- Kinder- und Jugendhilfe
- Theorien der Sozialen Arbeit
- Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit
- Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
- Sozialmanagement und Personalführung
Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen
Es gibt verschiedene Zugangsmöglichkeiten für die Teilnahme am Studium:
- Sie können eine Hochschulzugangsberechtigung vorweisen (Fachhochschulreife, Allgemeine Hochschulreife oder haben eine Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung durch einen Meister- oder sonstigen beruflichen Fortbildungsabschluss wie z. B. Fachwirtin oder Fachwirt). Zusätzlich können Sie eine einschlägige berufliche Praxis im Bereich der Sozialen Arbeit oder einem fachlich verwandten Bereich von mindestens zwei Jahren nachweisen
- oder Sie verfügen über einen fachgebundenen Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte durch eine mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung und anschließender mindestens dreijähriger, hauptberuflicher Berufspraxis (jeweils in einem dem angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich) verbunden mit einem einjährigen Probestudium.
- Die Feststellung der fachlichen Verwandtschaft bzw. der Einschlägigkeit obliegt der Prüfungskommission. Voraussetzung für die Immatrikulation in den Studiengang ist der Nachweis eines absolvierten Beratungsgespräches
- Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieherin bzw. Erzieher, Heilerziehungspflegerin bzw. Heilerziehungspfleger oder Heilpädagogin bzw. Heilpädagoge. Hier ist eine Studienzeitverkürzung von 11 auf 9 Semester möglich.
- Mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Bereich Ergotherapie oder Logopädie können auf Antrag ebenfalls Leistungen der ersten beiden Fachsemester anerkannt werden, was ggf. eine Studienzeitverkürzung zur Folge hat. Die Feststellung über die Möglichkeit der Anrechnung obliegt der Prüfungskommission.
Studienablauf und -dauer
Das Studium findet berufsbegleitend statt und ist auf elf Semester ausgelegt, wobei Teile Ihrer Ausbildung angerechnet werden können, sodass eine Studienzeitreduzierung auf neun Semester möglich ist.
Jedes Modul bzw. Teilmodul schließt mit einem Leistungsnachweis wie etwa Klausur, mündliche Präsentation oder Studien- bzw. Projektarbeit ab. Ihr Studium beenden Sie im 11. Semester mit einer Bachelorarbeit. Nach erfolgreicher Prüfung schließen Sie das Studium mit dem akademischen Grad "Bachelor of Arts (B.A.)" ab.
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