Master Bergbau und Rohstoffe 13 Studiengänge

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Inhaltsverzeichnis

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Das Master-Studium Bergbau und Rohstoffe

Der Bergbau gehört zu den ältesten Kulturtechniken und beschäftigt sich mit der Suche, Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen und Bodenschätzen aus der Erdkruste. Master-Studiengänge in diesem Bereich knüpfen an naturwissenschaftliche und technische Grundlagen an und vertiefen Wissen in Fächern wie Geotechnik, Markscheidewesen, Grubenbewirtschaftung, Lagerstättenbewertung und Verfahrenstechnik.

Neben diesen klassischen Disziplinen spielen heute auch neue Themen eine wichtige Rolle. Dazu zählen unter anderem Nachbergbau und Folgenutzung, Bohrtechnik und Fluidbergbau, Tunnelwesen, Montanmaschinenbau, Spezialtiefbau, Energieversorgungstechnik sowie Speicher- und Verteilungstechnik. 

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Studiengänge

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Advanced Mineral Resources Development

Montanuniversität Leoben

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
AT   Leoben

Advanced Mineral Resources Development

Technische Universität Bergakademie Freiberg

International Master of Science, Triple Degree | 4 Semester (Vollzeit)
DE   Freiberg

Georesource Engineering

Technische Hochschule Georg Agricola Bochum

Master of Engineering | 3 oder 5 Semester (Vollzeit, Teilzeit)
DE   Bochum

International Study Program in Petroleum Engineering

Montanuniversität Leoben

Diplom-IngenieurIn | 3 Semester (Vollzeit)
AT   Leoben

Montanmaschinenbau

Montanuniversität Leoben

Diplom-IngenieurIn | 3 Semester (Vollzeit)
AT   Leoben

Petroleum Engineering

Technische Universität Clausthal

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
DE   Clausthal-Zellerfeld

Rohstoffgewinnung & Tunnelbau

Montanuniversität Leoben

Diplom-IngenieurIn | 3 Semester (Vollzeit)
AT   Leoben

Rohstoffingenieurwesen (Mineral Resources Engineering)

RWTH Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
DE   Aachen

Rohstoffverarbeitung

Montanuniversität Leoben

Diplom-IngenieurIn | 3 Semester (Vollzeit)
AT   Leoben

Sustainable and Innovative Natural Resource Management (SINReM)

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Master of Science | 4 Semester (Vollzeit)
DE   Freiberg
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Typische Lehrveranstaltungen

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Voraussetzungen für das Master-Studium Bergbau und Rohstoffe

Für ein Master-Studium im Bereich Bergbau ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in Bergbauingenieurwesen oder einer äquivalenten Ingenieurswissenschaft erforderlich. Master-Studiengänge, die an Fachhochschulen angeboten werden, erfordern in der Regel sieben Semester, universitäre Master-Studiengänge hingegen sechs Semester Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums. Bei einem Vorstudium in einer dem Bergbau verwandten Ingenieurswissenschaft müssen die Grundlagen des Bergbaus Teil der curricularen Ausbildung gewesen sein. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Bergbau erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) gegeben sein.

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Berufsaussichten nach dem Master-Studium Bergbau und Rohstoffe

Bergbauingenieure und Bergbauingenieurinnen werden vor allem in der Rohstoffindustrie im Bereich der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen sowie der Entsorgung und dem Recycling von Reststoffen beruflich tätig. Daneben werden sie aber auch in der Anlagen-, Bau- und Bergbaumaschinenindustrie, im Erd-, Grund- und Spezialtiefbau sowie bei Bohr- und Tunnelbaufirmen eingesetzt. Je nach Vertiefung kommen auch die Energie- und Versorgungswirtschaft sowie der Rohrleitungs- und Pipelinebau infrage. Darüber hinaus finden Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums Bergbau auch im Baustoffrecycling, bei Behörden (z.B. Bergämter, Bauordnungsämter oder Umweltämter), in Forschungseinrichtung, bei Banken, Versicherungen und Unternehmensberatungen sowie in Ingenieurbüros und weiteren Dienstleistungs- und Planungsunternehmen potenzielle Aufgabenfelder.